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	<title>Tierbefreiung in Hamburg</title>
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	<description>Termine, Infos und Kontakt zur Tierbefreiungsbewegung Hamburg</description>
	<lastBuildDate>Wed, 16 May 2012 17:20:07 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Flyer zu Frankfurt online</title>
		<link>http://www.tierbefreiung-hamburg.org/archives/1255</link>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 19:57:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Für die Proteste in Frankfurt, an der auch AktivistInnen der Tierbefreiungsbewegung teilnehmen, wurde ein Flyer entwickelt, der die Themen Kritik am Kapitalismus und der aktuellen Krisenpolitik mit der Forderung nach der Befreiung der Tiere verbindet. Der Flyer kann hier abgerufen werden: http://www.tierbefreiung-hamburg.org/wp-content/uploads/Frankfurt_titel-Large.jpg http://www.tierbefreiung-hamburg.org/wp-content/uploads/Frankfurt_innen-Large.jpg  PDF Version (2MB): www.tierbefreiung-hamburg.org/wp-content/uploads/Frankfurt_Flyer.pdf &#160; &#160; &#160;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.tierbefreiung-hamburg.org/wp-content/uploads/Unbenannt3.jpg"><img class="alignleft" title="Unbenannt" src="http://www.tierbefreiung-hamburg.org/wp-content/uploads/Unbenannt3-257x300.jpg" alt="" width="257" height="300" /></a></p>
<p>Für die <a title="Tierbefreiungs-Aktionsbündnis zu den Krisenprotesten in Frankfurt" href="http://www.tierbefreiung-hamburg.org/frankfurt">Proteste in Frankfurt</a>, an der auch AktivistInnen der Tierbefreiungsbewegung teilnehmen, wurde ein Flyer entwickelt, der die Themen Kritik am Kapitalismus und der aktuellen Krisenpolitik mit der Forderung nach der Befreiung der Tiere verbindet.</p>
<p>Der Flyer kann hier abgerufen werden:</p>
<p><a href="http://www.tierbefreiung-hamburg.org/wp-content/uploads/Frankfurt_titel-Large.jpg">http://www.tierbefreiung-hamburg.org/wp-content/uploads/Frankfurt_titel-Large.jpg</a><a href="http://www.tierbefreiung-hamburg.org/wp-content/uploads/Frankfurt_innen-Large.jpg"></p>
<p>http://www.tierbefreiung-hamburg.org/wp-content/uploads/Frankfurt_innen-Large.jpg</a></p>
<p style="text-align: left;"><strong><em> PDF Version (2MB):</em></strong><br />
<a href="www.tierbefreiung-hamburg.org/wp-content/uploads/Frankfurt_Flyer.pdf">www.tierbefreiung-hamburg.org/wp-content/uploads/Frankfurt_Flyer.pdf</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Auf nach Frankfurt: Mit dem Tierbefreiungs-Aktionsbündnis zu den europäischen Aktionstagen vom 16. bis 19. Mai</title>
		<link>http://www.tierbefreiung-hamburg.org/archives/1245</link>
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		<pubDate>Sat, 12 May 2012 16:11:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein breites Bündnis ruft für den 16. bis 19. Mai in Frankfurt zu Aktionstagen auf, um ein entschlossenes Zeichen gegen das autoritäre Krisenregime zu setzen und emanzipatorische Alternativen zu eröffnen. Der Aufruf wird von mehr als 100 Organisationen unterstützt. Das Tierbefreiungs-Aktionsbündnis hat sich mit einem eigenen Aufruf an Gruppen der Tierrechts- und Tierbefreiungsbewegung gewandt und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ein breites Bündnis ruft für den <strong>16. bis 19. Mai in Frankfurt</strong> zu Aktionstagen auf, um ein entschlossenes Zeichen gegen das autoritäre Krisenregime zu setzen und emanzipatorische Alternativen zu eröffnen. Der Aufruf wird von mehr als 100 Organisationen unterstützt. Das Tierbefreiungs-Aktionsbündnis hat sich mit einem eigenen Aufruf an Gruppen der Tierrechts- und Tierbefreiungsbewegung gewandt und ruft ebenfalls zur Beteiligung auf. Ziel ist es, die entstehenden Räume für Diskussionen über gemeinsame Perspektiven mit anderen politischen Bewegungen zu nutzen, ein Zeichen der Solidarität mit allen Betroffenen des neoliberalen Krisenregimes zu setzen und nicht zuletzt deutlich zu machen, dass eine Kritik an unfreien Verhältnissen nicht an der Kritik der Ausbeutung und Beherrschung von Tieren halt machen kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Stadt Frankfurt setzt gegenwärtig alles daran die Proteste im Rahmen der Blockupy-Aktionstage zu verbieten. Während Gerichte in den nächsten Tagen über die Verbote entscheiden werden, ist den mehr als 10.000 erwarteten Demonstrant_innen klar: Wir kommen in jedem Fall. Wir werden uns zentrale Plätze wieder aneignen, das Bankenviertel blockieren und in der Innenstadt demonstrieren, um ein deutliches Zeichen gegen die autoritäre Krisenpolitik zu setzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Informationen über gemeinsame Aktionen von<br />
Tierbefreiungs-Aktivist_innen, Infotelefone, Treffpunkte und viele<br />
weitere Hinweise findet ihr unter:<br />
<a title="Tierbefreiungs-Aktionsbündnis zu den Krisenprotesten in Frankfurt" href="http://www.tierbefreiung-hamburg.org/frankfurt"><strong>www.tierbefreiung-hamburg.org/frankfurt</strong></a></p>
<p style="text-align: justify;">
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		<title>Stellungnahme von Tierbefreiung Hamburg zur Apel-Rede auf der Tierversuchsdemo in Bremen am 28.04.2012</title>
		<link>http://www.tierbefreiung-hamburg.org/archives/1232</link>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 12:59:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit diesem Schreiben nehmen wir Stellung zur Protestaktion gegen die Rede von Wolfgang Apel, den Übergriffen durch die Securities des Deutschen Tierschutzbundes und den zu erwartenden Reaktionen aus dem Tierschutz-Spektrum bezüglich unserer Aktion. Hintergrund der Geschehnisse: Die Gruppe Tierbefreiung Hamburg hat sich, trotz deutlicher inhaltlicher Kritik an anderen teilnehmenden Gruppen, an den Protestaktionen gegen Tierversuche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p data-ft="{&quot;type&quot;:1}">Mit diesem Schreiben nehmen wir Stellung zur Protestaktion gegen die Rede von Wolfgang Apel, den Übergriffen durch die Securities des Deutschen Tierschutzbundes und den zu erwartenden Reaktionen aus dem Tierschutz-Spektrum bezüglich unserer Aktion.</p>
<p><strong>Hintergrund der Geschehnisse:</strong><br />
Die Gruppe Tierbefreiung Hamburg hat sich, trotz deutlicher inhaltlicher Kritik an anderen teilnehmenden Gruppen, an den Protestaktionen gegen Tierversuche in Bremen beteiligt. In einem offenen Brief [1] an die Veranstalter Ärzte gegen Tierversuche (ÄgT) haben wir bereits im Vorfeld unseren Protest gegen Wolfgang Apel deutlich gemacht. Apel ist Ehrenpräsident des Deutschen Tierschutzbundes und gleichzeitig Vorstandsvorsitzender von Neuland Fleisch. Somit ist er Teil der (Bio-)Fleischindustrie und legitimiert Gewalt an Tieren. Viele Gruppen (u.a. die Tierfreunde, Free Animal, Kreaktivisten) und Einzelpersonen aus der Tierrechts- und Tierbefreiungsbewegung schlossen sich unserem offenen Brief durch eigene Protestschreiben an. Bereits in unserem offenen Brief machten wir deutlich: „Um es vorweg zu sagen und pauschalisierenden Befürchtungen den Wind aus den Segeln zu nehmen: Wir werden weder die Bühne stürmen, noch anderweitig die Rede aktiv verhindern.“<span id="more-1232"></span></p>
<p><strong>Was war passiert?</strong><br />
Kurz nachdem Apel mit seiner Rede begonnen hatte, platzierten sich drei Aktive des Tierbefreiungsblocks mit Schildern vor der Bühne, um still und friedlich gegen Apel zu protestieren. Die Schilder stellten diejenigen Informationen über Apel bereit, die die VeranstalterInnen der Demonstration den TeilnehmerInnen schuldig blieben – dass Apel ein Vertreter der Fleischindustrie ist. Es bestand unter den Beteiligten der explizite Konsens, die Rede weder verbal zu stören, noch die Bühne zu besteigen oder sonst wie aktiv zu stören. Wir gingen davon aus, dass auch seitens der Ärzte gegen Tierversuche diese Geste als Deeskalation erkannt würde und Apel somit in Ruhe, aber nicht unkommentiert, die Rede beenden könnte. Wir betonen hiermit noch einmal, vor allem um möglichen Diffamierungen als Krawallmacher oder ähnlichem den Wind aus den Segeln zu nehmen, dass wir still und passiv die Rede kommentiert und in keiner Weise aggressiv oder lautstark eingegriffen haben, auch wenn wir vollstes Verständnis für AktivistInnen haben, die auch aktiv die Rede hätten verhindern wollen.</p>
<p>Nach wenigen Sekunden signalisierte die Anmelderin der Demonstration (von den ÄgT) jedoch dem eigens vom Deutschen Tierschutzbund angeheuerten privaten Sicherheitsdienst einzuschreiten, was dieser dann auch tat und den drei TierbefreierInnen die Schilder zu entreißen versuchte und sie gewaltsam zur Seite stieß. Erst auf Grund der Tatsache, dass Securities einer privaten Sicherheitsfirma von der Demoleitung auf die eigenen Leute angesetzt wurden, um diese gewaltsam von ihrem Protest abzuhalten, eskalierte die Situation kurzzeitig. Immer mehr Menschen gesellten sich hinzu, beschwerten sich lautstark über die Angriffe auf die Aktiven und machten nunmehr ihren Ärger über Apel deutlich, z.B. mit Parolen wie „Wer Tiere respektiert, der isst sie nicht“. Kurz darauf schritt auch die Polizei ein, nicht aber um die Demonstrationsfreiheit zu schützen und die Amtsanmaßung der Securities zu unterbinden, sondern um diese noch zu unterstützen. Polizei und der Sicherheitsdienst des Tierschutzbundes wurden somit von den Ärzten gegen Tierversuche auf TierrechtsaktivistInnen losgelassen, die gegen Apels Rolle als Vertreter der Fleischindustrie protestieren! Auch wenn wir normalerweise vor derlei Begriffen zurückschrecken, aber dies ist ein handfester Skandal!</p>
<p><strong> Zum Umgang mit Kritik und dem Mythos des gemeinsamen Ziels</strong><br />
Der Umgang mit unserer Kritik an der Demonstration ist dabei symptomatisch für die Tierschutzbewegung: Anstatt der Kritik inhaltlich zu begegnen, indem die eigene Kooperation mit der Fleischbranche verteidigt wird, wird zum Angriff gegen die Kritiker geblasen. Kritik wäre &#8216;Spaltung&#8217; und von ihr würden lediglich unsere &#8216;gemeinsamen Gegner, die Vivisektoren&#8217; profitieren. Dabei wird Wesentliches verwechselt: Wir legen lediglich den Finger in die Wunde, in dem wir auf den eklatanten Widerspruch hinweisen, einige Tiere (&#8216;Versuchstiere&#8217;) zu &#8216;schützen&#8217; und gleichzeitig andere (&#8216;Nutztiere&#8217;) umzubringen. Anstelle nun die Wunde zu schließen wird der Finger attackiert.</p>
<p>Wir wollen an dieser Stelle deutlich machen: Wir haben nicht das gleiche Ziel wie die Tierschutzbewegung![2] Uns geht es um die Befreiung der Tiere aus der Herrschaft des Menschen, ihr geht es um eine Verbesserung ihrer Ausbeutungssituation, nicht aber um das Ende der Gewalt. Wenn diejenigen, die Tiermord durch &#8216;Bio&#8217;-mythen legitimieren, nicht mehr auf Demonstrationen erscheinen, empfinden wir dies als Erfolg, da wir unsere politischen Gegner nicht mehr in unseren eigenen Reihen befürchten müssen. Der traditionelle, politische Tierschutz ist nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems. Er hilft, Gewalthandlungen an Tieren zu legitimieren, solange diese unter &#8216;artgerechten&#8217; oder &#8216;humanen&#8217; Bedingungen erfolgen. Die Tierschutzbewegung hat es in über 100 Jahren nicht geschafft, das Ausmaß der Ausbeutung von Tieren grundsätzlich zu verringern, sondern im Gegenteil dazu beigetragen, Gewalthandlungen an Tieren noch weiter zu institutionalisieren. Uns ist bewusst, dass wir die Ausbeutung der Tiere nicht von heute auf morgen beenden können. Wird diese jedoch lediglich durch Reformen weiter sedimentiert, werden wir dieses Ziel nie erreichen. Letztendlich geht es Organisationen wie dem Tierschutzbund jedoch überhaupt nicht um ein Ende jeglicher Gewalt an Tieren, weshalb Entgegnungen, es handele sich lediglich um unterschiedliche Strategien bei der Verfolgung des gleichen Ziels, reine Ausflüchte sind. Es ist uns überdies viel an der Klarstellung gelegen, dass nicht wir die kurzzeitige Eskalation herbeigeführt haben, sondern die Ärzte gegen Tierversuche mit der Einladung Wolfgang Apels als Redner diese Eskalation bereits begonnen haben. Unsere Protestaktion war lediglich die logische und zu erwartende Konsequenz auf einen derartigen Affront gegen die Tierrechts- und Tierbefreiungsbewegung. Der Versuch, speziesistischen Tierschutz und abolitionistische Tierbefreiungspositionen auf einer Veranstaltung harmonisch koexistieren zu lassen, war spätestens nach der Einladung Apels bereits objektiv zum Scheitern verurteilt.</p>
<p><strong>Aufarbeitung und Ausblick</strong><br />
Wir empfinden die Tatsache, dass uns unser stiller Protest gegen Apel nicht gewährt wurde und stattdessen ein Angriff auf TierrechtlerInnen von der Demoleitung in Auftrag gegeben wurde, als einen unfassbaren Angriff auf die Tierbefreiungsbewegung im Allgemeinen. Unser Vorhaben, eine diskursiv-kritische Stimmung zu erzeugen, wurde dadurch unterbunden und stattdessen eine Eskalation provoziert. Bei allem Verständnis für den Stress auf Seiten der Demoleitung, sind die Ärzte gegen Tierversuche durch ihr Handeln deutlich zu weit gegangen und haben selbst Mindeststandards kritischer Debattenkultur völlig missachtet.</p>
<p>Menschen, die aktiv und offensiv Gewalt an Tieren befürworten und legitimieren, haben auf Demonstrationen gegen Tierversuche nichts zu suchen! Private Sicherheitsfirmen haben auf Demos ebenso nichts zu suchen. Interne Konflikte dürfen nicht durch Außenstehende unterdrückt werden!</p>
<p>Die Ereignisse vom 28.04.2012 haben uns noch einmal in unserem Willen bestätigt, für die Befreiung der Tiere zu kämpfen. Wir werden uns nicht in diesem Kampf aufhalten lassen, weder von angeheuerten &#8216;Securities&#8217; noch von Diffamierungen unserer Kritik oder anderen Repressalien. Wir sind es den Tieren schuldig, immer wieder für ihre Befreiung auf die Straße zu gehen und dort auch diejenigen zu kritisieren, die ihre Ausbeutung durch Tierschutzmythen verfestigen wollen.</p>
<p>Die Zeit des Tierschutzes ist abgelaufen. Die Tiere warten auf ihre Befreiung!<br />
Bis jeder Käfig leer steht<br />
Tierbefreiung Hamburg, April 2012</p>
<p>[1] <a title="Offener Brief der Gruppe Tierbefreiung Hamburg an die Organisation Ärzte gegen Tierversuche – „Keine Bühne und kein Forum für Wolfgang Apel“" href="http://www.tierbefreiung-hamburg.org/archives/1203" target="_blank">http://www.tierbefreiung-hamburg.org/archives/1203<br />
</a> [2] Vgl. hierzu unseren Redebeitrag auf der Demo am 28.04. <a title="Dokumentation des Redebeitrages auf der Demonstration gegen Tierversuche in Bremen" href="http://www.tierbefreiung-hamburg.org/archives/1227" target="_blank">http://www.tierbefreiung-hamburg.org/archives/1227</a></p>
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		<item>
		<title>Dokumentation des Redebeitrages auf der Demonstration gegen Tierversuche in Bremen</title>
		<link>http://www.tierbefreiung-hamburg.org/archives/1227</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 21:15:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Einleitung Der folgende Beitrag hat eine bestimmte Perspektive auf das Thema Tierversuche: Wie viele Aktivist*innen, die sich im Tierbefreiungsblock zusammengefunden haben, wollen wir heute nicht nur gegen Tierversuche, sondern auch gegen andere Formen der Tierausbeutung auf die Straße gehen Wir plädieren dabei auch dafür sich aktiv für die Befreiung der Tiere einzusetzen. Dabei geht es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Einleitung</strong></p>
<ul>
<li>Der folgende Beitrag hat eine <strong>bestimmte Perspektive</strong> auf das Thema Tierversuche: Wie viele Aktivist*innen, die sich im Tierbefreiungsblock zusammengefunden haben, wollen wir heute nicht nur gegen Tierversuche, sondern auch gegen andere Formen der Tierausbeutung auf die Straße gehen</li>
<li>Wir plädieren dabei auch dafür sich aktiv für die <strong>Befreiung der Tiere </strong>einzusetzen. Dabei geht es jedoch nicht nur um die Käfige der Versuchsanstalten, sondern auch darum, nichtmenschliche Tiere aus der gesellschaftlichen Position der Minderwertigkeit, in der sie gefangen gehalten werden, zu befreien.<span id="more-1227"></span></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Tierversuche</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>Wissenschaft und Forschung sind keineswegs auf <strong>Versuche an Tieren</strong> angewiesen. Weil es keine Notwendigkeit gibt, stellt sich die Frage, ob es gerechtfertigt ist, Tiere zu Versuchszwecken zu nutzen und zu töten.</li>
<li>Diese Frage kann nicht nur mit Blick auf die Interessen von Menschen beantwortet werden, entscheidend sind auch die Lebensbedingungen, die Bedürfnisse und die Interessen der betroffenen Tiere.</li>
<li>Für Tierversuche werden Jahr für Jahr, Tag für Tag unzählige Tiere getötet. Was bei Tierversuchen passiert, lässt sich nur mit Worten beschreiben, die deutlich machen, dass Tiere in Versuchen nur als Ressourcen und Objekte betrachtet werden. Sie werden gezüchtet und eingesperrt, sie werden benutzt und verbraucht und sie werden letzten Endes getötet.</li>
<li>Es geht in den Tierversuchen und in der Zucht der sogenannten Versuchstiere selbstverständlich nicht um die Bedürfnisse und Interessen der betroffenen Individuen. Sie lassen sich nicht freiwillig Schmerzen zufügen und werden auch nicht freiwillig eingesperrt.</li>
<li>Was zählt sind einzig die Interessen von Menschen und der Zweck, den sie für die betreffenden Individuen vorsehen: eben nur dafür zu leben, damit ihnen unter Bedingungen der völligen Beherrschung vermeintlich wissenschaftliche Erkenntnisse abgepresst werden können.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Tierausbeutungsformen</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>Doch all dies ist nicht Ausdruck eines „wahnsinnigen Auswuchses“ unserer Gesellschaft, sondern Tierversuche sind Sinnbild einer Gesellschaft, die dazu führt, dass Millionen und Milliarden Tieren auf der Welt keine andere Realität erspart bleibt, als für Menschen zu leiden und zu sterben.</li>
<li>Für <strong>Fleisch</strong> werden Millionen von Individuen, wie zum Beispiel Kühe, Schweine, Hühner, Lämmer oder Kaninchen am Fließband getötet, zerstückelt und zerlegt. Ihre Körper landen schließlich auf dem Teller &#8211; sicherlich auch bei dem ein oder anderen, der heute mit uns protestiert. Firmen und Bio-Label wie Neuland-Fleisch versuchen diese Tatsache zu verschleiern, indem sie den Mythos der glücklichen artgerecht gehaltenen Kuh auf der Weide aufrechterhalten und somit die Tötung von Lebewesen beschönigen und legitimieren. Jedoch können Bedingungen, in denen Tiere genutzt und gehalten werden, nicht als artgerecht bezeichnet werden, denn artgerecht ist nur die Freiheit.</li>
<li>Anders als bei Fleisch musste für das Glas Milch oder das Frühstücksei nicht direkt ein nicht-menschliches Individuum getötet werden. Aber auch bei der <strong>Milch- und Eierproduktion</strong> handelt es sich um gewalttätige Verhältnisse, die auch vor der Ermordung von Individuen keinen Halt macht, wenn sich das Ganze nicht mehr rentiert, zum Beispiel, wenn Milchkühe nicht mehr genügend Milch geben oder Hühner nicht die erforderlichen Mengen an Eiern produzieren.</li>
<li>Die Vorstellung, durch Bio-Siegel und Verschärfung von Tierschutzstandards die Bedingungen für Tiere angenehmer oder gar lebenswert zu gestalten, ist indes eine Illusion. Auch für <strong>Bio-Milch</strong>, werden Kühe geschwängert, ihre Kälber ihnen kurz nach der Geburt entrissen und die Milch mehrmals täglich maschinell entnommen. Auch Hühner in <strong>Freilandhaltung</strong> leben nur wenige Wochen, während ihre männlichen Artgenossen unmittelbar nach der Geburt getötet, zermust oder weggeworfen werden. Denn die gerade geschlüpften männlichen Küken, die etwa 50% der Neugeborenen in der Legehennenzucht ausmachen, erfüllen keinen weiteren Zweck für die Industrie, unabhängig davon, ob es sich um Käfighaltung, Bodenhaltung oder Freilandhaltung handelt.</li>
<li>Es geht aber nicht nur um Nahrungsmittel, sondern um jegliche Verhältnisse in denen Tiere genutzt werden: Für <strong>Kleidung</strong> wie Pelz, Leder, Seide aber auch Wolle leiden und sterben Tiere oder in <strong>Zoos und Zirkussen </strong>werden Tiere gefangen gehalten, ausgebeutet und getötet, ohne dass ihre Interessen eine Rolle spielten.</li>
<li>Nahezu überall, wo Menschen Tieren begegnen, geht es um den <strong>Zweck</strong> den Tiere zu erfüllen haben, mit der Konsequenz, dass all diese Tiere kontrolliert, zugerichtet, beherrscht, benutzt, ausgetauscht und getötet werden, wann und wie immer es dem Menschen beliebt. Hiervon zeugen nicht zuletzt sprachliche Kategorien wie „Haustiere“, „Nutztiere“, „Schlachtvieh“, „Jagdwild“ oder eben „Versuchstiere“.</li>
<li>Tiere leiden unter <strong>einschränkenden Lebensbedingungen</strong> der Gefangenschaft, obgleich sie im Versuchslabor, im Zirkus oder in der Massentierhaltung ihr Leben verbringen müssen. Die <strong>Tötung</strong> eines Lebenswesens ist immer verachtend, brutal und hässlich, egal ob sie vom Experimentator, vom Jäger oder vom Schlachter durchgeführt wird.</li>
<li>Der einzige Unterschied von Tierversuchen im Gegensatz zu den anderen genannten Ausbeutungsformen ist, dass es sich um vermeintlich wissenschaftliche Experimente handelt, für die die Tiere leben, sterben und leiden müssen, und nicht Leder, Fleisch, Käse oder den Zirkusbesuch.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Tierschutz und Tierbefreiung</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>Viele Leute beteiligen sich heute an der Demonstration vor allem weil sie sich gegen Tierquälerei aussprechen, weil sie finden, dass Tierversuche besonders grausam sind.</li>
<li>Zu fragen ist aber: Warum sind Tierversuche in Anbetracht der tagtäglichen Gewalt die Tieren in allen Bereichen der Gesellschaft angetan wird <strong>„besonders grausam“</strong>? Ist das Problem tatsächlich die Tierquälerei? Also die „unnötige“ oder „unverhältnismäßige Nutzung“?</li>
<li>Wir sagen Nein: Das Problem ist nicht die Nutzung von Tieren über das von Menschen bestimmte Maß der Zweckmäßigkeit. Das Problem ist die Nutzung von Tieren an sich.</li>
<li>Daher gilt es zu verdeutlichen: Wer sich gegen Tierversuche richtet, weil Tieren Gewalt angetan wird, weil Tiere gefangen gehalten und getötet werden, muss sich notwendigerweise auch gegen alle anderen Formen der Tiernutzung aussprechen.</li>
<li>Wie Tierversuchsgegner immer wieder zeigen: Tierversuche sind nicht nur hinsichtlich der Behandlung von Tieren Gegenstand von Diskussionen, sondern auch weil <strong>Übertragbarkeit</strong> der Ergebnisse auf die Menschen fragwürdig ist.</li>
<li>Das mag stimmen. Aber: Auch wenn Tierversuche auf den Menschen übertragbar wären, würde das Tierversuche noch lange nicht legitimieren. Das Problem, die Missachtung von Bedürfnissen und Interessen von Tieren bleibt.</li>
<li>Es ist daher fragwürdig, ob es Sinn macht, zu aller erst das Argument der mangelnden Übertragbarkeit zu bemühen, wenn doch ein anderes Argument bedeutender ist. Das entscheidende Argument für die Beendigung von Tierversuchen ist und bleibt die mit der Nutzung verbundene Gewalt, Gefangenhaltung und Tötung nichtmenschlicher Individuen.</li>
<li>Nun stellt sich vielleicht bei dem einen oder der anderen die Frage: „Führt nicht auch das Engagement der <strong>Tierschützer*innen</strong> zu einer Verbesserung der Situation von Tieren?“ „Sind nicht die Bestrebungen des Deutschen Tierschutzbundes und anderer Tierschutzorganisationen und -vereine lobenswert?“</li>
<li>Wir sagen, nein, nicht wenn es darum geht, Tiere überhaupt gefangen zu halten und zu töten. Schließlich kann es aus Respekt und Solidarität mit den Tieren nicht darum gehen, ihre Gefangenhaltung und Tötung erträglicher machen, sondern diese zu beenden.</li>
<li>Personen wie Wolfgang Apel, der ebenfalls heute hier eine Rede gehalten hat und der sowohl Vorstandsvorsitzender bei Neuland-Fleisch als auch Ehrenpräsident des Deutschen Tierschutzbundes ist, symbolisieren die Widersprüchlichkeit des Tierschutzes, der vorgibt, sich um das Wohl der Tiere zu sorgen und gleichzeitig aktiv die Ausbeutung von Tieren erhält und vorantreibt.</li>
<li>Dass wir an dieser Stelle den Tierschutz offen kritisieren, hat nicht den Grund, dass wir uns profilieren wollen, in dem wir uns als besonders konsequent oder radikal darstellen.</li>
<li>Was wir als wichtig erachten, ist, unsere Beweggründe, zu verdeutlichen, nämlich sich für die Abschaffung und nicht die Reform von Tiernutzungsformen einzusetzen. Wir appellieren an alle, sich diese Überlegungen zu vergegenwärtigen.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>Denn selbstverständlich liegt es nicht im Wesen von Tieren für menschliche Interessen da zu sein. Dass es so etwas wie Tierausbeutung überhaupt gibt, liegt im Bewusstsein und im Handeln von Menschen und in den gesellschaftlichen Strukturen, die dies begünstigen und fördern, begründet. Tiere sind Gefangene in einem <strong>Herrschaftsverhältnis</strong>, in dem der Mensch jeden Schritt und Tritt, jede Funktion eines jeden Individuums vollkommen bestimmt.</li>
<li>Es geht daher nicht nur um die Befreiung von Tieren aus den Versuchslaboren, sondern um die Befreiung der Tiere aus einem Herrschaftsverhältnis.</li>
<li>Genau hierfür steht der Begriff <strong>Tierbefreiung</strong>.</li>
<li><strong>Wir fordern</strong> Unterdrückungs- und Ausbeutungsverhältnisse zu beenden, in denen Tiere als Ware, als bloße Ressource gesehen werden, in dem Menschen für Tiere entscheiden, welche Bedürfnisse erfüllt werden und welchen Zweck sie in unserer Gesellschaft haben.</li>
<li>Tiere müssen als das gesehen werden, was sie sind: fühlende Individuen mit Interessen und Bedürfnissen, die sich nicht freiwillig in Käfige der Versuchslabore oder der Pelzfarmen sperren lassen, die nicht freiwillig Versuche über sich ergehen lassen und auch nicht freiwillig durch brennende Reifen im Zirkus springen und die sich erst recht nicht freiwillig auf die Schlachtbank führen lassen.</li>
<li>Deshalb lehnen wir jede Form der Haltung und Nutzung von Tieren durch den Menschen ab.</li>
<li>Denn auch diese ist immer mit Zwang und Gewalt verbunden, auch wenn Begriffe wie artgerechte Tierhaltung, Freilandhaltung, Tierschutz oder Bio/Öko-Fleisch versuchen, anderes zu suggerieren.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Aktiv werden</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>Selbstverständlich rufen wir auch dazu auf, diesen Überlegungen Konsequenzen folgen zu lassen.</li>
<li>Wichtig ist es aber nicht nur, auf Kosmetika oder Hygieneartikel zu verzichten, die an Tieren getestet wurden, sondern auch auf tierliche Lebensmittel, Bekleidung und ähnliches. Wer nicht mehr den Auftrag für die mit der Tiernutzung verbundene Gewalt, Gefangenhaltung und Tötung geben möchte, muss notwendigerweise <strong>persönliche Konsequenzen</strong> ziehen, beispielsweise vegan leben. Wir haben die Möglichkeit auf Produkte der Tierausbeutung zu verzichten. Also machen wir das.</li>
<li>Es ist unverzichtbar Menschen zu sensibilisieren und <strong>Aufklärung</strong> über die tatsächlichen Lebensbedingungen von Tieren zu leisten. Wer aber tatsächlich eine Veränderung von Vorstellungen, Handlungsbegründungen und Handeln von Menschen erreichen will, dem sei gesagt: Wir können uns nicht auf die Teilnahme bei Großdemos beschränken, sondern müssen uns organisieren in Gruppen, Organisationen und Initiativen, um kontinuierlich unsere Perspektiven zu verdeutlichen.</li>
<li>Die Vorstellung, dass den Menschen nur die Wahrheit beigebracht werden muss und sie dann auch ihr Handeln ändern ist jedoch naiv. Machen wir uns nichts vor: Ein Großteil der Menschen, weiß sehr wohl um die Lebensbedingungen von Tieren in unserer Gesellschaft. Nicht weil sie es nicht anders wissen, sondern weil sie von der Tierausbeutung profitieren, sind sie nicht bereit die Interessen und Bedürfnisse von Tieren zu berücksichtigen. Daher ist es notwendig <strong>Proteste</strong> in Form von Demonstrationen oder zivilen Ungehorsam zu organisieren, um unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen.</li>
<li>Wir können zum Beispiel Unternehmen und Institutionen dazu bewegen, auf die Nutzung von Tieren zu verzichten. Es gilt unseren entschiedenen Protest vor Tierversuchslaboren, wissenschaftlichen Einrichtungen aber auch bei Kongressen von Lobbyorganisationen zu verdeutlichen. Eine Möglichkeit dies zu tun ist auch die Beteiligung an <strong>Kampagnen</strong>. Deshalb haben wir gestern am Bremer Flughafen im Rahmen einer internationalen Kampagne gegen den Versuchstierhandel von Air France/KLM demonstriert. Durch das Angehen von konkreten Akteuren, auf die die Tierversuchsindustrie angewiesen ist, ist es möglich die Industrie nachhaltig zu schwächen. Zahlreiche Airlines haben bereits aufgrund von Protesten den Transport von Versuchstieren beendet. Air France/KLM als eine der letzten großen Airlines, die noch Versuchstiere transportieren, kommt damit ein hoher Stellenwert für den reibungslosen Ablauf dieses Geschäfts mit dem Tod zu.</li>
<li>Die globale Tierbefreiungsbewegung setzt seit Jahren neben der Aufklärungsarbeit darauf, die an Tierversuchen beteiligten Akteure und Institutionen direkt unter Druck zu setzen. Auch die von Tierbefreiungsaktivist*innen immer wieder durchgeführten direkten Aktionen sind ein legitimes und effektives Mittel, direkt in den Gewaltapparat der Tierversuchsindustrie einzugreifen. So werden Sabotageaktionen gegen Tierversuchslabore oder Pharmaunternehmen durchgeführt und es werden immer wieder Tiere aus Laboren oder Zuchten befreit und somit vor dem Tod gerettet</li>
<li>Wenn wir uns fragen, warum Forscher*innen, Unternehmen und Fluggesellschaften sich weiterhin an der Ausbeutung von Tieren beteiligen, dann ist es notwendig darauf hinzuweisen, dass hier nicht eine unterstellte Gefühlskälte, eine wie auch immer geartete Perversion oder vermeintlich unmoralische Unternehmenspolitiken das Problem sind.</li>
<li>Das Problem ist, dass es Allgemeingut ist, davon auszugehen, dass Tiere für uns da sind. D.h. es sind gesellschaftliche Vorstellungen und Handlungen, die dazu führen, dass Menschen es als ihr gutes Recht wahrnehmen, Tiere zu nutzen. Das ist in den Versuchsanstalten nicht anders. Das heißt wir müssen auch um <strong>gesellschaftliche Veränderungen</strong> streiten.</li>
<li>Es geht zum einen um eine Veränderung von Denkformen, d.h. wie wir Tiere betrachten. Aber es geht auch darum, eine Wirtschaftsweise zu kritisieren, in der die Bedürfnisse nicht nur von Tieren hinter vermeintliche ökonomische Sachzwänge zurücktreten. Wer Tierversuche abschaffen will, kommt nicht umhin auch andere gesellschaftliche Verhältnisse in den Blick zu nehmen und für eine Veränderung dieser zu streiten!</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Abschluss:</strong></p>
<ul>
<li>Zu guter Letzt möchten wir nochmals verdeutlichen: Es geht nicht um die Kritik an einzelnen Missstände, nicht um die Reform unverhältnismäßiger Tiernutzung und nicht um moralische Appelle.</li>
<li>Wir richten uns gegen Tierversuche nicht weil sie eine besonders schlimme Form der Tierausbeutung ist, sondern weil Tierversuche die systematische Gewalt, die Tieren in unserer Gesellschaft widerfährt, verdeutlichen, weil sie ein Sinnbild einer Gesellschaft sind, die auf der Nutzung, Beherrschung und Tötung von Tieren beruht.</li>
<li>Wir rufen dazu auf Tiere zu befreien, aus einer gesellschaftlichen Postion der Minderwertigkeit und Verfügbarkeit in der sie gefangen gehalten werden.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>26.5. Vortrag:„Hauptsache für die Tiere!“? – Über die Grenzen eines gemeinsamen Engagements „für Tiere“</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Apr 2012 13:15:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 26.5. wird Günther Rogausch, langjähriger Tierrechtler, einen Vortrag zu einem inbesondere in der letzten Zeit wieder aktuellen Thema  halten. Der Vortrag findet statt im Rahmen der Tierbefreiungsvokü im Café Knallhart auf dem Uni Campus. Essen gibts um 20 Uhr, der Vortrag beginnt ca. gegen 20:45. „Hauptsache für die Tiere!“? – Über die Grenzen eines [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 26.5. wird Günther Rogausch, langjähriger Tierrechtler, einen Vortrag zu einem inbesondere in der letzten Zeit wieder aktuellen Thema  halten. Der Vortrag findet statt im Rahmen der <a href="http://www.tierbefreiung-hamburg.org/voku">Tierbefreiungsvokü</a> im Café Knallhart auf dem Uni Campus. Essen gibts um 20 Uhr, der Vortrag beginnt ca. gegen 20:45.</p>
<p><strong>„Hauptsache für die Tiere!“? – Über die Grenzen eines gemeinsamen Engagements „für Tiere“</strong></p>
<p>In der Tierrechts-/Tierbefreiungsbewegung sind in den letzten Jahren Demonstrationsaufrufe wiederholt mit Aussagen wie z.B. „Universelles Leben und andere anti-emanzipatorische Gruppen und Personen sind bei dieser Demo nicht erwünscht“ ergänzt worden. Allerdings ist diese Position innerhalb der Bewegung keinesfalls unumstritten. So wird dem entgegengehalten, dass TierrechtlerInnen – und de facto sind damit häufig auch TierschützerInnen gemeint – zusammenhalten müssten, die Bewegung müsse groß, breit und bunt sein. Diejenigen, die z.B. die „Glaubensgemeinschaft“ Universelles Leben kritisieren, werden als „Spaltpilze“ und „Hetzer“ bezeichnet oder gar – wie z.B. die TierbefreiungsaktivistInnen, die im Mai 2011 bei einem „Event für Tierrechte“ in Köln die Rede von Helmut F. Kaplan, einem vermeintlichen Pionier der Tierrechtsbewegung, nicht ungestört lassen wollten – selbst als anti-emanzipatorisch bezeichnet. Wer die Bewegung „spalte“, würde – so ein Vorwurf – im Endeffekt der Tierausbeutungsindustrie helfen.<br />
In dem Vortrag soll erörtert werden, was von den jeweiligen Positionen zu halten ist, welche ist tatsächlich emanzipatorisch, welche nicht – oder gibt es diesbezüglich vielleicht keine klare Antwort? Ist es denn überhaupt von Bedeutung, ob die Bewegung ein emanzipatorisches Selbstverständnis hat oder nicht? Was ist unter einer „Hauptsache für die Tiere“-Haltung zu verstehen? Welche Kriterien könnte es gegebenenfalls hinsichtlich der Frage der Grenzen eines gemeinsamen Engagements geben? Kommt eine Bewegung, die es ernst damit meint, gesellschaftliche Tierbefreiung erreichen zu wollen, überhaupt darum herum, sich kritisch mit der Struktur der Gesellschaft, mit den gesellschaftlichen Verhältnissen zu beschäftigen? Was bedeutet dies für die Praxis der Tierbefreiungsbewegung?<br />
Ausgangspunkt dabei soll der sein, dass es zweifelsfrei notwendig ist, dass die Tierbefreiungsbewegung unter anderem an Größe – bzw. genauer: an Stärke – gewinnt: Schlachthöfe, Tierversuchslaboratorien und Zoos werden, ebenso wie andere Institutionen der Tierausbeutung und des Tiermords, nicht von allein verschwinden. Eine Gesellschaft ohne Tierausbeutung wird nicht durch den bloßen Wunsch Realität werden.</p>
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		<title>Anti-Jagd-Shirts</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Apr 2012 17:18:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses Anti-Jagd-Shirt gibt es ab sofort bei Silent Cries Distro und in der Tierbefreiungsvokü zu kaufen. Der Gewinn geht komplett in Tierbefreiungsarbeit. Es gibt verschiedene Größe sowie  einen geraden und einn taillierten Schnitt. Die Shirts sind Bio und Fair Trade! Text: &#8220;its your responsibility that there will be NO HUNTING in a forest near you&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Anti-Jagd-Shirt gibt es ab sofort bei <a href="http://silentcriesdistro.blogsport.de/shop/">Silent Cries Distro</a> und in der <a href="http://www.tierbefreiung-hamburg.org/voku">Tierbefreiungsvokü</a> zu kaufen. Der Gewinn geht komplett in Tierbefreiungsarbeit. Es gibt verschiedene Größe sowie  einen geraden und einn taillierten Schnitt. Die Shirts sind Bio und Fair Trade!</p>
<p>Text: &#8220;its your responsibility that there will be NO HUNTING in a forest near you&#8221;</p>
<p>Mehr über die Designerin unter: <a href="https://www.facebook.com/sarakatarinadesignillustration">https://www.facebook.com/sarakatarinadesignillustration</a></p>
<p><a href="http://www.tierbefreiung-hamburg.org/wp-content/uploads/564187_10150788509045909_590575908_9601378_435131159_n.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1213" title="564187_10150788509045909_590575908_9601378_435131159_n" src="http://www.tierbefreiung-hamburg.org/wp-content/uploads/564187_10150788509045909_590575908_9601378_435131159_n-233x300.jpg" alt="" width="233" height="300" /></a><a href="http://www.tierbefreiung-hamburg.org/wp-content/uploads/nohuntingtshirtz.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1214" title="nohuntingtshirtz" src="http://www.tierbefreiung-hamburg.org/wp-content/uploads/nohuntingtshirtz-300x296.jpg" alt="" width="300" height="296" /></a></p>
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		<title>Mehrere Tierrechts-Organisationen unterstützen den offenen Brief an die Ärzte gegen Tierversuche</title>
		<link>http://www.tierbefreiung-hamburg.org/archives/1209</link>
		<comments>http://www.tierbefreiung-hamburg.org/archives/1209#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 15:17:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einigen Tagen veröffentlichten wir anlässlich der Teilnahme von Tierschützer Wolfgang Apel an der Demonstration gegen Tierversuche in Bremen, die von den Ärzten gegen Tierversuche organisiert wird, einen offenen Brief an diese. Unser Anliegen wurde inzwischen von folgenden Gruppen/Organisationen aus der Tierrechtsbewegung unterstützt (die entsprechenden Texte dazu finden sich jeweils verlinkt): die Tierfreunde e.V. Free [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Tagen veröffentlichten wir anlässlich der Teilnahme von Tierschützer Wolfgang Apel an der <a title="Bremen" href="http://www.tierbefreiung-hamburg.org/bremen">Demonstration gegen Tierversuche in Bremen</a>, die von den Ärzten gegen Tierversuche organisiert wird, einen <a href="http://www.tierbefreiung-hamburg.org/archives/1203">offenen Brief</a> an diese.</p>
<p>Unser Anliegen wurde inzwischen von folgenden Gruppen/Organisationen aus der Tierrechtsbewegung unterstützt (die entsprechenden Texte dazu finden sich jeweils verlinkt):</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/#!/notes/die-tierfreunde-ev/unterst%C3%BCtzung-des-offenen-briefs-von-tierbefreiung-hamburg-in-bezug-auf-den-akti/296335347109562">die Tierfreunde e.V.</a><br />
<a href="https://www.facebook.com/dwissen/posts/423247954370082#!/AJ1.VorsFreeAnimal/posts/288455247906392">Free Animal e.V.</a><br />
<a href="http://kreaktivisten.org/stellungnahme-zum-aktionstag-gegen-tierversuche">Kreaktivisten</a></p>
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		<title>Offener Brief der Gruppe Tierbefreiung Hamburg an die Organisation Ärzte gegen Tierversuche &#8211; „Keine Bühne und kein Forum für Wolfgang Apel“</title>
		<link>http://www.tierbefreiung-hamburg.org/archives/1203</link>
		<comments>http://www.tierbefreiung-hamburg.org/archives/1203#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 15:55:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Ärzte gegen Tierversuche! Wie auch im letzten Jahr in Hamburg werden wir uns auch dieses Jahr in Bremen an der von euch organisierten Demonstration gegen Tierversuche beteiligen. Bereits im letzten Jahr haben wir unser Unbehagen in Bezug auf die Teilnahme diverser Tierschutzgruppen zum Ausdruck gebracht. Diese Kritik begründet sich durch den Reformismus, der dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p data-ft="{&quot;type&quot;:1}">Liebe Ärzte gegen Tierversuche!</p>
<p>Wie auch im letzten Jahr in Hamburg werden wir uns auch dieses Jahr in Bremen an der von euch organisierten Demonstration gegen Tierversuche beteiligen. Bereits im letzten Jahr haben wir unser Unbehagen in Bezug auf die Teilnahme diverser Tierschutzgruppen zum Ausdruck gebracht. Diese Kritik begründet sich durch den Reformismus, der dem Tierschutz immanent ist. Dieser drückt sich in der Forderung der Verbesserung der Ausbeutung der Tiere aus, wodurch diese lediglich &#8216;verbessert&#8217; und infolgedessen legitimiert wird. Seit jeher hat der Tierschutz das Ziel verfolgt, die Umstände und Bedingungen der Tierausbeutung zu verbessern, nicht aber, die Tierausbeutung abzuschaffen. Auf Grund dessen entwickelte sich die (abolitionistische) Tierrechts- und Tierbefreiungsbewegung, die ein Ende der Tierausbeutung in jeder Form fordert und der wir uns zugehörig fühlen.<span id="more-1203"></span></p>
<p>Wir mobilisieren zur Teilnahme an der Demonstration gegen Tierversuche, um aus unserer (abolitionistischen) Perspektive unseren deutlichen Protest gegen Tierversuche zum Ausdruck bringen wollen. Darüber hinaus wollen wir verdeutlichen, dass wir gewillt und entschlossen sind, jede Form der Nutzung und Ausbeutung von Tieren zu beenden. Unsere Teilnahme an der Demonstration in Hamburg verstanden wir daher auch als kritische Intervention mit dem Ziel, unsere Position zu diskutieren und Tierschutz offensiv, aber respektvoll zu kritisieren.</p>
<p>In diesem Jahr sind wir jedoch gelinde gesagt tief enttäuscht darüber, wem auf der Demonstration ein Podium geboten wird, denn Wolfgang Apel ist in diesem Jahr als Redner geführt. Apel ist (nachdem er jahrelang Leitungstätigkeiten ausgeübt hat) Ehrenpräsident des Deutschen Tierschutzbundes. Der Deutsche Tierschutzbund gehört zu den &#8216;konservativsten&#8217; Vertreten des politischen Tierschutzes und empfiehlt beispielsweise den Konsum von Fleisch, sofern die Tiere &#8216;artgerecht gehalten&#8217; wurden [2]. Er will sogar ein Gütesiegel für &#8216;tierschutzgerechtes Fleisch&#8217; entwickeln [3]! Doch es kommt noch schlimmer: Apel selbst ist unmittelbar in die Fleischindustrie involviert, da er Vorstandsvorsitzender von Neuland Fleisch ist. Das bedeutet, dass Apel persönlich das massenhafte Töten von Tieren legitimiert und bewirbt. Dass die &#8216;Biohaltung&#8217; von Tieren lediglich eine Strategie der Legitimation von Tierausbeutung ist und dass auch die partielle &#8216;Schonung&#8217; von Tieren vor der Tötung in keiner Weise die Tötung von Tieren an sich rechtfertigen kann, steht dabei außer Frage.</p>
<p>Wir halten es für einen politischen Skandal, dass mit Wolfgang Apel ein Vertreter der (Bio-)Fleischindustrie auf einer der größten Antitierversuchsdemonstrationen sprechen darf.</p>
<p>Es ist für uns unerheblich, ob Apel eingewilligt hat, sich nur zum Thema Tierversuche zu äußern. Ferner ist es für uns unerheblich, dass Apel eine gewisse politische Macht in der Bremer Tierschutzbewegung hat. Auch Apels Erfolge auf kommunaler Ebene nivellieren in keiner Weise seine Tätigkeit für die Fleischbranche. Die paradoxe Trennung, Gewalt im Kontext von Tierversuchen zu kritisieren, im Kontext von Fleischproduktion jedoch zu rechtfertigen, ist für uns absolut nicht nachvollziehbar und politisch unverantwortlich. Über seine Involviertheit in der Fleischindustrie zu schweigen bedeutet für uns ein Schweigen über die Gewalt, die den Tieren dort angetan wird und die Apel offensiv legitimiert. Dass die Demonstration das Thema Tierversuche fokussiert rechtfertigt für uns noch lange nicht, dezidierte Gegner der Tierrechtsbewegung als Redner einzuladen. Die Einladung ist ein offener Affront gegen die Tierrechts- und Tierbefreiungsbewegung.</p>
<p>Wir sind uns der Stärke und des Vorteils pluralistischer Bündnispolitik bewusst, weshalb wir selbst uns an der Demonstration beteiligen, wenngleich wir mit vielen anderen teilnehmenden Organisationen zum Teil schwerwiegende politische Differenzen haben. Es gibt jedoch eine Grenze der Kooperation und die ist bei offiziellen VertreterInnen der Fleischindustrie maßlos überschritten! Dies ist auch der Grund warum wir uns entschieden haben, unsere Kritik an der Organisation der Demonstration öffentlich zu machen</p>
<p>Um es vorweg zu sagen und pauschalisierenden Befürchtungen den Wind aus den Segeln zu nehmen: Wir werden weder die Bühne stürmen, noch anderweitig die Rede aktiv verhindern. Wir halten es aber für unsere politische Pflicht, diesen offenen Brief auch während der Rede Apels zu verteilen, um den anderen DemonstrationsteilnehmerInnen die Möglichkeit zu geben, sich über Apels Doppelfunktion als Tierschützer und Vertreter der Fleischbranche zu informieren, da von eurer Seite aus hierzu nirgends ein Hinweis zu finden ist.</p>
<p>Wir verbleiben mit solidarischen Grüßen und kämpfen weiter für die Befreiung der Tiere!<br />
Tierbefreiung-Hamburg</p>
<p>[1] <a href="../archives/820" rel="nofollow nofollow" target="_blank">http://www.tierbefreiung-hamburg.org/archives/820</a><br />
[2] <a href="http://www.tierschutzbund.de/verbrauchertipps_fleisch.html" rel="nofollow nofollow" target="_blank">http://www.tierschutzbund.de/verbrauchertipps_fleisch.html</a><br />
[3] vgl. <a href="http://www.welt.de/finanzen/verbraucher/article13824839/Tierschutzbund-plant-Qualitaetssiegel-fuer-Fleisch.html" rel="nofollow nofollow" target="_blank">http://www.welt.de/finanzen/verbraucher/article13824839/Tierschutzbund-plant-Qualitaetssiegel-fuer-Fleisch.html</a><br />
[4] <a href="http://www.neuland-fleisch.de/kontakt/impressum.html" rel="nofollow nofollow" target="_blank">http://www.neuland-fleisch.de/kontakt/impressum.html</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Aufruf an Tierbefreiungsgruppen zur Beteiligung an den antikapitalistischen Mai-Aktionstagen in Frankfurt vom 16. bis 19. Mai.</title>
		<link>http://www.tierbefreiung-hamburg.org/archives/1184</link>
		<comments>http://www.tierbefreiung-hamburg.org/archives/1184#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Apr 2012 21:27:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Für den 16. bis 19. Mai ruft ein breites Bündnis verschiedener sozialer und politischer Bewegungen zu Aktionstagen gegen die hegemoniale Krisenpolitik in Frankfurt am Main auf. Es gibt für Initiativen und Akteure der Tierbefreiungsbewegung gute Gründe, die gegenwärtige Krisenproteste nicht an sich vorbei ziehen zu lassen. Machen wir uns keine Illusionen: Dass die Bedürfnisse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Für den 16. bis 19. Mai ruft ein breites Bündnis verschiedener sozialer und politischer Bewegungen zu Aktionstagen gegen die hegemoniale Krisenpolitik in Frankfurt am Main auf. Es gibt für Initiativen und Akteure der Tierbefreiungsbewegung gute Gründe, die gegenwärtige Krisenproteste nicht an sich vorbei ziehen zu lassen. Machen wir uns keine Illusionen: Dass die Bedürfnisse von Tieren in der gegenwärtigen Gesellschaft einen Dreck gelten, ist nicht nur Folge eines vermeintlich fehlenden moralischen Bewusstseins der Bevölkerungsmehrheit. Vielmehr hat die kapitalistische Wirtschaftsweise, welche gegenwärtig mit sozialen Angriffen und Entdemokratisierungen bis aufs Messer verteidigt wird, für nicht-menschliche Individuen nicht mehr übrig, als Waren oder Produktionsmittel zu sein. Die massenhafte Gefangenhaltung von Tieren und Schlachtungen im Akkord sind die hässlichen Folgen der Inwertsetzung der Tiere. Eine tatsächliche Veränderung des durch Ausbeutungs- und Herrschaftsverhältnissen geprägten Mensch-Tier-Verhältnis bedarf stattdessen grundlegender gesellschaftlicher Veränderungen, die vor allem auf der der Überwindung dieser zutiefst destruktiven Ökonomie basiert!</p>
<p><img class="alignnone" src="http://blockupy-frankfurt.org/sites/european-resistance.org/files/files/banners/468x60_basic_engl.jpg" alt="" width="468" height="60" /></p>
<p><span id="more-1184"></span></p>
<p>Wenn wir einen Prozess anstoßen wollen, in dem bspw. in der Lebensmittelproduktion andere Aspekte als bloße Profitinteressen geltend gemacht werden sollen, so ist die Teilhabe aller Menschen am Prozess der Produktion und Versorgung eine notwendige Voraussetzung. Nur durch die Überwindung ökonomischer Abhängigkeitsverhältnisse und die Demokratisierung aller Lebensbereiche kann eine Grundlage geschaffen werden, um Bedürfnisse und Interessen von Menschen und auch von Tieren zu berücksichtigen. Die durch das Krisenregime beförderte autoritäre Wende in Europa ist jedoch das konkrete Gegenteil einer bewussten und freiheitlichen Gestaltung der Gesellschaft auf der Grundlage partizipativ-demokratischer Aushandlungsprozesse. Daher ist es von dringlicher Bedeutung, aktiven Widerstand zu leisten gegen die weltweiten Entsolidarisierungs- und Entdemokratisierungsprozesse und die Versuche, den Kapitalismus zu retten. Und es ist notwendig, dass wir uns die Kontrolle über zentrale Lebensbereiche wieder aneignen. Die sofortige Vergesellschaftung von Schlüsselindustrien wie der Finanzindustrie, dem Energiesektor oder der Agrarkonzerne können erste Schritte darstellen, um die blinde Zerstörungswut kapitalistischer Verwertungsinteressen zu überwinden. Derartige Veränderungen können nicht von einzelnen politischen Bewegungen allein erreicht werden. Sondern es bedarf gemeinsamer Perspektiven und einen breiten und vielfältigen Widerstand. Daher rufen wir alle Aktivist_innen und Initiativen der Tierbefreiungsbewegung auf, sich an den Aktionstagen im Mai zu beteiligen &#8211; weil Tiere keine Waren sind.</p>
<p><strong>Beteiligen wir uns an der Besetzung zentraler Plätze am 17. Mai</strong> und nutzen wir die entstehenden Räume für Diskussionen über gemeinsame Perspektiven mit anderen politischen Bewegungen.</p>
<p><strong>Blockieren wir die EZB und das Frankfurter Bankenviertel am 18. Mai.</strong> Setzen wir ein Zeichen der Solidarität mit <em>allen</em> Betroffenen des neoliberalen Krisenregimes und zeigen dass wir gewillt und im Stande sind, das herrschende Machtgefüge zu überwinden.</p>
<p><strong>Gehen wir mit vielen Tausenden Menschen gemeinsam am 19. Mai bei einer internationalen Großdemonstration auf die Straße.</strong> Machen wir als Aktivist_innen der Tierbefreiungsbewegung gemeinsam deutlich, dass eine Kritik an unfreien Verhältnissen nicht an der Kritik der Ausbeutung und Beherrschung von Tieren halt machen kann.</p>
<p>Wenn ihr euch an den gemeinsamen Protesten beteiligen wollt, oder wenn ihr mehr Informationen erhalten möchtet, meldet euch bitte (möglichst früh) bei<br />
<a href="mailto:Aktionstage-Frankfurt@riseup.net"><strong>Aktionstage-Frankfurt@riseup.net</strong></a></p>
<p>Mehr Infos auch unter <a href="http://www.tierbefreiung-hamburg.org/frankfurt"><strong>www.tierbefreiung-hamburg.org/frankfurt</strong></a></p>
<p><em>- Tierbefreiungs-Aktionsbündnis zu den Krisenprotesten in Frankfurt</em></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Aufruf zum Aktionswochenende 27. bis 28. April in Bremen</title>
		<link>http://www.tierbefreiung-hamburg.org/archives/1166</link>
		<comments>http://www.tierbefreiung-hamburg.org/archives/1166#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Mar 2012 11:50:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Gegen Tierversuche und jede Form der Tierausbeutung Aufruf zum Aktionswochenende 27. bis 28. April in Bremen Am letzten Aprilwochenende werden wir in Bremen vielfältig und entschlossen gegen die Ausbeutung von Tieren demonstrieren. Neben einer Kundgebung gegen den Transport von Versuchstieren durch Air France werden wir uns mit einem Tierbefreiungsblock an der von den Ärzten gegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3></h3>
<h3>Gegen Tierversuche und jede Form der Tierausbeutung<br />
Aufruf zum Aktionswochenende 27. bis 28. April in Bremen</h3>
<p>Am letzten Aprilwochenende werden wir in Bremen vielfältig und entschlossen gegen die Ausbeutung von Tieren demonstrieren. Neben einer Kundgebung gegen den Transport von Versuchstieren durch Air France werden wir uns mit einem Tierbefreiungsblock an der von den Ärzten gegen Tierversuche organisierten Großdemonstration am 28. April beteiligen. Darüber hinaus ist eine Diskussionsveranstaltung geplant, mit der wir auf unsere Anliegen aufmerksam machen werden.</p>
<p><strong>Kein Profit auf Kosten der Tiere &#8211; Gegen den Versuchstierhandel durch Air France</strong></p>
<p>Allein in Deutschland sterben jedes Jahr mehr als 2,5 Millionen so genannter Versuchstiere in den Laboren von Pharmakonzernen und wissenschaftlichen Einrichtungen. Was dabei zählt, sind einzig die Interessen von Menschen und der Zweck, den sie für die betreffenden Individuen vorsehen: eben nur dafür zu leben, damit ihnen unter Bedingungen der völligen Beherrschung vermeintlich wissenschaftliche Erkenntnisse abgepresst werden können. Für die betroffenen Individuen heißt dies nichts anderes als gezüchtet, eingesperrt, benutzt, verbraucht und letzten Endes getötet zu werden. Hiergegen müssen wir protestieren.</p>
<p>Wir können es jedoch nicht bei moralischen Appellen belassen. Schließlich lassen sich diejenigen, die von der Ausbeutung von Tieren profitieren, kaum von „vernünftigen Argumenten“ überzeugen. Wollen wir dem Elend in den Versuchsanstalten ein Ende setzen, dann müssen wir unseren Protest auch gegen die Akteure der Versuchsindustrie und ihre Profiteure richten. Weltweite Kampagnen führten  z.B. bereits zum Ausstieg von Fluglinien aus dem Handel mit Tieren zu Versuchszwecken. Wir lassen nicht locker: Deshalb werden wir am Freitag, den 27. April am Flughafen Bremen gegen den Transport von „Versuchstieren“ durch Air France demonstrieren.</p>
<p><strong>Gegen jede Form der Tierausbeutung &#8211; Tierbefreiungsblock auf der Demonstration am 28. April</strong></p>
<p>Wir werden, wie auch die Ärzte gegen Tierversuche e.V. und andere beteiligte Gruppen, für die Abschaffung von Tierversuchen auf die Straße gehen. Wir richten uns gegen Tierversuche jedoch nicht nur, weil sie eine gewalttätige Form der Tierausbeutung darstellen, sondern weil Tierversuche die systematische Gewalt, die Tieren in unserer Gesellschaft widerfährt, verdeutlichen. Weil sie ein Sinnbild einer Gesellschaft sind, die auf der Nutzung, Beherrschung und Tötung von Tieren beruht. Im Gegensatz zu einigen auf der Demonstration und der nachfolgenden Kundgebung anwesenden Organisationen wie z.B. dem Deutschen Tierschutzbund, sprechen wir uns nicht nur gegen Tierversuche aus, sondern gegen jegliche Form der Tierausbeutung. Wir fordern keine größeren Käfige oder bessere Haltungsbedingungen, sondern die Abschaffung der Nutzung nicht-menschlicher Tiere durch den Menschen. Wir stehen nicht für einen reformistischen Tierschutz, der die Ausbeutung von Tieren sogar noch zementiert, sondern verfolgen einen abolitionistischen Ansatz: Wir rufen dazu auf Tiere zu befreien aus einer gesellschaftlichen Postion der Minderwertigkeit und Verfügbarkeit, in der sie gefangen gehalten werden.</p>
<p>Mit Hilfe von Redebeiträgen, Schildern, Flyern, Transparenten und einzelnen Gesprächen wollen wir unsere Botschaft auf dem Demonstrationszug durch die Innenstadt und der Abschlussveranstaltung unüberseh- und unüberhörbar machen. Damit dies gelingt und der Tierbefreiungsgedanke eine eindrucksvolle Kraft entfalten kann, rufen wir zu einem Tierbefreiungsblock beim Demozug auf. Machen wir deutlich, dass es uns nicht um die Verbesserung der Haltungsbedingungen, größere Käfige und Ställe sowie schmerzfreie Tötungsmethoden geht, sondern um die Abschaffung der Käfige und die Beendigung der Gewalt gegen Tiere.</p>
<p><strong>Daher kommt nach Bremen und beteiligt euch an den Protesten!</strong></p>
<p><em> Tierbefreiung Hamburg</em>,<br />
<em>Vegan Connection Bremen</em>,<br />
<em>Tierbefreier e.V. Ortsgruppe Hamburg</em></p>
<ul>
<li><strong>Kundgebung gegen den Transport von Versuchstieren durch Air France</strong><br />
(Anreise: vom Hauptbahnhof, Bahnsteig F mit Straßenbahn 6 bis Flughafen/Airport, die Fahrt dauert 16 Minuten).<br />
Gemeinsame Anfahrt aus Hamburg: HH Hbf Fr, 27.04.12 ab 13:15 13a/b ME 82016 metronom – Bremen Hbf Fr, 27.04.12 an 14:23. Treffpunkt 12:50 am Reisezentrum HH- Hbf.</li>
<li><strong>Tierbefreiungsblock auf der Demo zum Tag zur Abschaffung der Tierversuche</strong><br />
Sa., 28.04.2012 – 12:00 Uhr &#8211; Bahnhofsvorplatz (Start des Demozuges ist um 12:30 Uhr):<br />
Gemeinsame Anfahrt aus Hamburg: Treffpunkt vor dem Reisezentrum am Hbf 09:50. Fahrt 10:15, Gleis 13b, ME 82010, &#8211; Bremen Hbf an 11:23.&#8217;</li>
<li><strong>Vortrag und Diskussionsveranstaltung</strong><br />
&#8220;Tiere essen? Tiere schützen? Tiere befreien?&#8221; &#8211; Vortrag und Diskussion zu Kritik und Perspektiven der Tierbefreiungsbewegung auf das Mensch-Tier-Verhältnis Sa, 28.04.2012 – 19:00 Uhr &#8211; Kulturzentrum Paradox (Bernhardstraße 10-12)</li>
</ul>
<p><strong>Kontakt:</strong><br />
tierbefreiung-hh@riseup.net</p>
<p><strong>Weitere Informationen, z.B. über Schlafplätz etc., findet ihr sukzessiv unter:</strong><br />
<a href="http://www.tierbefreiung-hamburg.org/bremen">http://www.tierbefreiung-hamburg.org/bremen</a></p>
<p><strong>Informationen zur Demo der Ärzte gegen Tierversuche:</strong><br />
<a href="http://www.tag-zur-abschaffung-der-tierversuche.de">http://www.tag-zur-abschaffung-der-tierversuche.de</a></p>
<p><a href="http://www.tag-zur-abschaffung-der-tierversuche.de/" target="_blank"><img class=" mdeuwxqxlqodafclrguv" src="http://www.tag-zur-abschaffung-der-tierversuche.de/img/button_300x250.JPG" alt="" width="300" height="250" border="0" /></a></p>
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