Mai 20 2011

Soli-Konzert: xTrue Naturex (21.6.2011, 20 Uhr, Cafe Knallhart)

Konzert mit xTrueNaturex (acoustic hardcore/singer-songwriter aus den USA) am 21.6.2011 um 20 Uhr im Café Knallhart.

**** Bring deine FreundInnen mit! ****

Wer die Konzerte von xTrue Naturex kennt, weiß dass er sich nicht nur durch seine persönlichen Texte und die grandiosen Hardcore-acoustic-Cover auszeichnet. Von besonderer Bedeutung ist immer auch die Kommunikation mit dem Publikum, die politischen Statements, die Geschichten und Erlebnisse, die er erzählt. Seine Musik ist explizit politisch und einer seiner Wege, für Tierbefreiung und eine gerechte Gesellschaft einzutreten.

Ein Ziel der diesjährigen Europatour ist es daher, nicht lediglich vor VeganerInnen und anderen Linken zu spielen, sondern die Musik als Forum und Interaktionsplattform zu nutzen. Daher möchten wir euch ermuntern, ein oder zwei FreundInnen mit zu dem Konzert zu bringen, für die die von True Nature behandelten Themen noch Neuland sind, damit unsere Inhalte raus aus der Subkultur und rein in die Gesellschaft kommen  :)


Mai 16 2011

Buchvorstellung – „Das Schlachten beenden” (Sa, 11.Juni im Rahmen der Tierbefreiungsvokü, 21h)

Buchvorstellung im Rahmen der Tierbefreiungsvokü am Samstag, 11.Juni 2011 gegen 21 Uhr –  „Das Schlachten beenden.
Zur Kritik der Gewalt an Tieren. Anarchistische, feministische, pazifistische und linkssozialistische Traditionen“ mit Herausgeber Lou Marin.

Waren die modernen Schlachthäuser von Chicago bis Tula/Russland, die im ausgehenden 19. Jahrhundert die Epoche der industriellen Schlachtung und Massentierhaltung einläuteten, wirklich eine „humanere Form des Tötens“, wie es damals propagiert wurde? Gibt es überhaupt moderne, „humane“ Formen des Tötens? Leo Tolstoi hat einen dieser modernen Schlachthöfe besucht und war geschockt. Magnus Schwantje hat dann mitten im Ersten Weltkrieg Analysen zum Zusammenhang von Tiermord und Menschenmord veröffentlicht. Für den Anarchisten Elisée Reclus gehörte zu einer anarchistischen Moral die vegetarische Lebensweise. Die Feministin, Juristin und gewaltfreie Anarchistin Clara Wichmann stellte eine Rechtstradition infrage, die Tiere mit Sachen gleichstellte. „Sozialismus heißt ausbeutungsfreie Gesellschaft“, propagierte in den zwanziger Jahren der „Internationale Sozialistische Kampfbund“ (ISK) und meinte damit, dass auch Tiere frei von Ausbeutung leben sollten.
Die heutigen Kontroversen um Veganismus, Tierrechts-Bewegungen, Kampagnen gegen Massentierhaltung und Tierversuche haben eine Geschichte, die zum Teil mit anarchistischen, pazifistischen, sozialistischen und feministischen Argumentationen verknüpft war. Das Buch geht diesen historischen Spuren nach.


Mai 15 2011

Demoaufruf: 21. Mai, 13 – 16 Uhr vor der Fleischerei Beisser (Altona)

Am 21. Mai von 13 – 16 Uhr rufen wir zur Beteiligung an einer Demonstration gegen den Fleischverkauf vor der Fleischerei Beisser in der Ottensener Hauptstraße 9 (gegenüber vom Mercado am Altonaer Bahnhof) auf.

Mit der Aktion wollen wir unseren Protest gegen die Ausbeutung von tierlichen Individuen in unserer Gesellschaft kundtun. Darüber hinaus wollen wir über Alternativen wie den Veganismus informieren und aufzeigen, dass die “Ware Tier” in einem größeren Gesamtrahmen von Tierausbeutung steht und sich nicht auf den Verzehr von nicht-menschlichen Tieren oder deren “Produkte” (wie  Fleisch, Milch, Eier, Honig, Leder o.Ä.) beschränkt, sondern Beherrschung,Nutzung und das Verfügen über Tiere immer Gewalt ist.
In dem Sinne: Erscheint zahlreich, sodass wir auf das Leid und die Ausbeutung von Tieren aufmerksam machen können.


Mai 11 2011

Dokumentation des Redebeitrags bei der Demo gegen Tierversuche

An dieser Stelle dokumentieren wird denRedebeitrag von Hamburger Tierbefreiungsaktivist_innen bei der Zwischenkundgebung der Großdemo gegen Tierversuche am 30.04.2011 auf dem Gänsemarkt

Einleitung

  • Wir werden nun einen Redebeitrag halten, der eine bestimmte Perspektive auf das Thema Tierversuche darstellt: Wie viele Aktivist*innen, die sich im Tierbefreiungsblock zusammengefunden haben, wollen wir „Zeichen setzen“ nicht nur gegen Tierversuche, sondern auch gegen andere Formen der Tierausbeutung. weiter lesen

Mai 2 2011

Freispruch für §278a Angeklagte in Österreich

von antirep2008.org

Der §278a-Prozess endete heute mit dem Freispruch aller Angeklagter in allen Punkten. Nach fast 100 Prozesstagen ist schlussendlich von den massiven Vorwürfen der Soko und Staatsanwaltschaft nichts übriggeblieben.

Dieses Urteil kann die Repression der letzten drei Jahre nicht ungeschehen machen. Es ändert nichts daran, dass es nie zur Anklage kommen hätte dürfen. Das Urteil kann nicht als Beleg für einen „funktionierenden Rechtsstaat“ aufgefasst werden, ist es doch vielmehr ein Beispiel dafür wie leicht es für die Behörden ist, trotz nicht vorhandener Beweislage den Repressionsapparat hochzufahren wenn der politische Wille zur Kriminalisierung vorhanden ist.

Das Urteil ändert auch nichts am System einer Gesellschaft, in der Gewalt gegen Tiere alltäglich und gesetzlich gedeckt ist. Einem System, in dem Polizei und Justiz zunehmend repressiver gegen all jene vorgehen, die sich der herrschenden Ordnung nicht widerspruchslos anpassen und in dem Gerichte vielmehr der Machtdemonstration als der neutralen „Wahrheitsfindung“ dienen.

Deutlich wurde das auch am letzten Prozesstag am Landesgericht Wr. Neustadt. Die Urteilsverkündung wurde in einen kleinen Saal verlegt, zu dem offiziell nur die Angeklagten, deren Verteidiger_innen und Medienvertreter_innen Zugang hatten. Für alle anderen wurde die Verhandlung auf eine Leinwand im großen Schwurgerichtssaal übertragen. Gegen diese Einschränkung der Öffentlichkeit wurde mit einem Konfettiregen auf Richterin und Staatsanwalt und „Wir sind alle 278a“-Parolen protestiert, was die Polizei mit Gewalt beantwortete. Auch vor dem Gerichtssaal wurden Demo-Teilnehmer_innen schikaniert: Sowohl Musik als auch Trommeln wurden von den Polizist_innen für zu laut befunden und untersagt.


Mai 2 2011

Bericht von der Großdemo in Hamburg zur Abschaffung der Tierversuche

Am 30. April versammelten sich etwa 1000 DemonstrantInnen in der Hamburger Innenstadt, um für die Abschaffung der Tierversuche zu demonstrieren. Zu der Demonstration hatte die Vereinigung “Ärzte gegen Tierversuche” aufgerufen. Ausgangspunkt der Demonstration war der Gerhart-Hauptmann-Platz, wo sich Interessierte und DemoteilnehmerInnen an zahlreichen Info- und veganen Essensständen informieren oder verköstigen konnten. weiter lesen