Mrz 18 2010

Aphorismus von Moshe Zuckermann für die von Repression betroffenen TierbefreiungsaktivistInnen aus Österreich

Für Kevin, Sabine, Christof, Jan, Leo und all die anderen, die für eine wahrhaft menschliche Welt kämpfen

Zertretener Wurm

Die Bibelgeschichte von der Sintflut ist merkwürdig. Was für einen Gott hatte man sich da ausgedacht, der wenige Kapitel nach dem gloriosen Schöpfungsbericht sich bereits eines Anderen zu besinnen und fast die gesamte Menschheit auszurotten sich genötigt sah? Und wenn schon die Menschen ob ihrer Sündigkeit bestraft werden mußten – was hatten die Tiere verbrochen, die doch noch ganz das waren, als was man sie erschaffen hatte: reine Natur? Derartiges muß auch den Bibelschreibern in den Sinn gekommen sein. Denn während Noah und seine Sippe als einzige Gerechte exemplarisch für das gesamte Menschengeschlecht erhalten blieben, wurden die Tiere, keiner Moral, mithin keiner Sünde fähig, immerhin als paarweise Exemplare aller Arten und Gattungen gerettet. Im berühmten Sintflut-Bild von Gustave Doré ist die Unschuldshierarchie kurz vor der Katastrophe gleichsam symbolisch festgehalten: An einem von der Flut umspülten Felsgipfel strecken sich in letzter Anstrengung Gestalten von ertrinkenden Eltern, die ihre Kinder vor dem Unglück zu retten, sie auf das aus dem Wasser herausragende Gestein zu hieven versuchen. Die todgeweihten Kinder bevölkern den Gipfel – und neben ihnen, alle an Höhe überragend, eine Tigermutter mit ihren Jungen. Ein berückendes Bild: Im Angesicht der höchsten Gefahr, des nahenden Todes, scheinen Mensch und Tier, zusammengepfercht, einander nicht wahrnehmend, versöhnt. Die zivilisatorisch verursachte “Feindschaft” – die Knechtung der Tiere durch den Menschen, ihre Verfolgung, Tötung und Verwertung – ist im Angesicht der biblisch sich anbahnenden Endlösung für den Moment erloschen: Die noch im Ertrinken sich nach ihren Kindern reckende Menschenmutter und das sein Junges im Maul tragende Muttertier sind gleichsam im nahenden Tod “vereint”. Oder? Nein, natürlich nicht. Die nach der Sintflut sich bildende Zivilisation wird nichts aus der gottverursachten Naturkatastrophe gelernt haben, sondern, sich Gottes nach und nach entledigend, den Menschen selbst als Mördergott einsetzen und so lange fortschreiten, bis er die industrielle Menschen- und Tiervernichtung zur kultur-barbarischen Perfektion getrieben hat. Continue reading

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Mrz 16 2010

06.4. Acoustic-Konzert mit xtruenaturex und mike xvx

FINISHEDSHOWFLIER

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Mrz 2 2010

Stoppt die Kriminalisierung der österreichischen Tierrechtsbewegung!

Am 2. Mail versammelten sich ca. 16 AktivistInnen vor dem österreichischen Konsulat in Hamburg, um gegen die Kriminalisierung der österreichischen Tierbefreiungs- und Tierschutzbewegung zu protestieren.  Danach wurde noch  für einige Zeit in der Hamburger Innenstadt demonstriert und PassantInnen über das Verteilen von Flyern informiert.
Die Aktionen fanden statt im Rahmen eines globalen Aktionstages anlässlich des Prozessbeginns gegen 13 österreichischen AktivistInnen auf Grund der Bildung einer vermeintlichen “kriminellen Organisation.”

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