Sep 18 2018

Wir machen euch pelzfrei! – Demo gegen ESCADA am 22.09.

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Nach einem starken und lauten Auftaktwochenende für die bundesweite Kampagne gegen den Pelzverkauf bei ESCADA geht es am 22. September in die nächste Runde: Gemeinsam wollen wir wieder vor der ESCADA-Filiale in Hamburg demonstrieren. Nachdem das Luxus-Modeunternehmen nach dreijähriger Kampagne im Jahr 2010 angeblich unbefristet aus dem Pelzhandel ausgestiegen ist, haben sie ihr Versprechen in diesem Jahr gebrochen. Wir wollen ESCADA zeigen was es heißt, als pelzfreies Unternehmen wieder in das blutige Geschäft einzusteigen!

Am 22. September ist außerdem der „International Solidarity Day“ für Sven, einen niederländischen Tierrechtsaktivisten, der in England in Haft sitzt, weil ihm eine Beteiligung an der Anti-Tierversuchskampagne SHAC vorgeworfen wird. Wir möchten an dem Tag also dezidiert dort auf die Straße gehen, wo er es nicht tun kann und wollen den Kampf für die Befreiung der Tiere in seinem Sinne fortführen. Es wird außerdem die Möglichkeit geben, auf der Demo voradressierte Postkarten an Sven zu schreiben.

Kommt also am 22.09. um 13 Uhr zahlreich und wütend in die GroßenBleichen 23!
Lasst uns ESCADA gemeinsam ein zweites – und letztes Mal – pelzfrei machen!
Für ein Ende des Pelzhandels und ein Ende der Gewalt an Tieren!

Pelzhandel stopp – ESCADA boykott!

TERMIN:
Sa, 22.09., 13-15 Uhr
Kundgebung vor der ESCADA-Filiale,
Große Bleichen 23-27, 20354 Hamburg

WEITERE INFOS:
www.tierbefreiung-hamburg.org
Offensive gegen die Pelzindustrie


Feb 25 2018

Solidarität mit den acht SchlachthofbesetzerInnen von Bogen und Wietzen-Holte

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„Wer im Stich läßt seinesgleichen, läßt ja nur sich selbst im Stich.“ Bertolt Brecht
Ende Februar und Anfang Mai wird acht Tierbefreiungs- und TierrechtsaktivistInnen aus ganz Deutschland vor dem Amtsgericht im bayrischen Straubing und vor dem niedersächsischen Landgericht Verden der Prozess gemacht. Ihnen wird „Sachbeschädigung“, „Nötigung“ und „Hausfriedensbruch“ vorgeworfen.
Faktisch sitzen alle acht aber nicht wegen der Bagatelldelikte auf der Anklagebank, die ihnen zur Last gelegt werden, sondern wegen ihres Protests und Widerstands gegen die kapitalistische Ausbeutung und Tötung von Tieren durch Deutschlands Geflügel-Schlachter Nummer eins: die PHW-Gruppe. Das niedersächsische Unternehmen ist in der Öffentlichkeit besser bekannt unter dem Namen Wiesenhof, eine der PHW-Tochtergesellschaften und das Flaggschiff des Firmenimperiums der Kapitalistenfamilie Wesjohann.
 
Blockaden und Besetzungen von Schlachtfabriken
Hintergrund der juristischen Verfahren sind zwei Aktionen des kollektiven zivilen Ungehorsams gegen den Wiesenhof-Konzern. Im Februar 2016 besetzen 30 TierbefreiungsaktivistInnen Baukräne und das Baubüro auf einer Baustelle in Bogen bei Straubing, verteilten Flyer und hängten Transparente auf. Dort sollte eine Hühnerschlachtfabrik wiederaufgebaut werden, die zuvor abgebrannt war. Sie ist Eigentum von Deutschlands führenden Geflügelfleischproduzenten. Sieben der 30 Beteiligten werden nun in Straubing dem Richter vorgeführt.
Im August 2016 wurde ebenfalls ein Schlachthof des Geflügelfleisch-Monopolisten im niedersächsischen Wietzen-Holte blockiert. Ein Aktivist nahm dabei auf einem LKW Platz und räumte ihn für mehrere Stunden nicht. Der Nienburger Amtsrichter Jan-Hauke Förtsch verurteilte ihn dafür zu drei Monaten Gefängnis ohne Bewährung. Der Justizbeamte war der Auffassung, eine besonders drakonische Strafe verhängen zu müssen, weil der Angeklagte mutmaßlich „in der Unrechtstradition politischer Straßenkämpfer wie der SA“ gestanden habe, „derer Methoden er sich im Kern bedient hat“. Gegen dieses Urteil beginnt im Mai am Landgericht Verden die Berufungsverhandlung.

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Okt 8 2017

Sven & Natasha Solishirts

Ab sofort gibt es im Twelve Monkeys – Vegankrams “Free Sven and Natasha” Soli T-Shirts. Unterstützt die Beiden gern durch Spenden oder den Kauf eines Shirts im Laden.

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