Dez 5 2017

Aufruf: Demo gegen Escada am 16.12.

Demo gegen den Pelzhandel von Escada

Sa. 16.12.2017 – ab 14:00 Uhr

Vor dem Escada-Store in den Großen Bleichen 23-27 (Kaisergallerie)

 

Nach einer 3-jährigen Kampagne kündigte der Luxusmuodekonzerne Escada 2010 an, auf die Verwendung von Pelz zu verzichten. Nun finden sich in der aktuellen Winterkollektion zahlreiche Pelzwaren.

Escada ist nicht das erste Unternehmen, welches versucht wieder in den Pelzhandel einzusteigen. Auch Kaufhof, Peek&Cloppenburg oder das Alsterhaus planten nach erfolgreichen Kampagnen der Tierbefreiungsbewegung wieder Pelz zu verkaufen. Zu recht waren heftige Proteste die Folge, schließlich tragen Pelz verkaufende Modeunternehmen und Warenhäuser Verantwortung für das millionenfache Leid der so genannten Pelztiere und bieten lukrative Absatzmärkte für die Pelzindustrie in Deutschland. Im Hinblick auf kraftvolle Demos und Aktionen des Zivilen Ungehorsams nahmen bisher alle Unternehmen schnell Abstand von ihren Vorhaben wieder Pelz in ihre Kollektionen aufzunehmen.

Es ist klar, dass auch Escada mit ihrem Vorhaben nicht durchkommt. Die Offensive gegen die Pelzindustrie hat zu Protesten aufgerufen und wir werden uns es nicht nehmen lassen, lautstark gegen das Unternhemen zu demonstrien!

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Nov 21 2017

Podcasts zur Veranstaltungsreihe „Hinter dem Tellerrand“

Im März und April 2017 organisierte Tierbefreiung Hamburg die Veranstaltungsreihe „Hinter dem Tellerrand“ zu kritischen Perspektiven auf die globale Landwirtschaft und Agrarindustrie. Vier Vorträge beschäftigten sich mit der Einführung in die Kritik des globalen Landwirtschaftssystems, der deutschen Fleischindustrie, der Frage nach Klimagerechtigkeit und Tierhaltung sowie dem Sojaanbau in Lateinamerika für Tierfuttermittel in Europa. Abschließend führte eine Rundfahrt zu zentralen Akteuren im Hamburger Hafen.

Die Aufnahmen der vier Vortragsveranstaltungen mit den jeweiligen Einführungsreferaten und anschließender Diskussion stellen wir nun als Podcast zur Verfügung.

 

01 – Agrarindustrie und globale Landwirtschaft

(Einführungsveranstaltung zur Reihe mit Christine Chemnitz, Fleischatlas)

02 – Fleischvermarktung die Werbestrategien der deutschen Tierhaltungsindustrie

(Vortrag von Friederike Schmitz, Tierfarbriken Widerstand)

03 – Klimagerechtigkeit und Tierhaltung

(Veranstaltung mit Aktivisten von Animal Climate Action)

04 – Sojaanbau in Lateinamerika für Futtermittel in Europa

(Vortrag mit Almudena Abascal, FIAN Deutschland)

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Sep 5 2017

Demonstration am Samstag, 09.September: Unsere Alternative heißt Solidarität!

 

Unter dem Motto “Zeit für einen Aufschrei – Unsere Alternative heißt Solidarität” wird für Samstag, den 09.September zu einer Demonstration gegen den Einzug der AfD in den Bundestag aufgerufen. Wir als Tierbefreiung Hamburg unterstützen den Aufruf des Bündnisses und werden uns weiterhin für eine solidarische Gesellschaft ohne Ausbeutung und Unterdrückug einsetzen und dafür am Samstag auf die Straße gehen.

Alle Infos unter: zeit-für-einen-aufschrei.de

Antifaschistische Demonstration
mit Abschlusskundgebung & Konzert vor der Flora
gegen den Einzug der AfD in den Bundestag & für eine solidarische Gesellschaft

am 9. September 2017 um 14:30 Uhr, Demo-Start Hachmannplatzzfea_banner_quadratisch_mit-datum


Jul 28 2017

Proteste gegen den G20 in Hamburg und unsere Beteiligung als Tierrechstaktivist_innen

Nach ereignisreichen Protesttagen in Hamburg sind wir mit gemischten Gefühlen verblieben. Unter viele tolle, motivierende Aktionen mischen sich frustrierende Erfahrungen, besonders mit der immer wiederkehrenden und illegitimen Repression der Proteste. Im Folgenden möchten wir eine kurze und sicherlich nicht erschöpfende Zusammenfassung unserer Aktivitäten, Erlebnisse und Eindrücke während des G20 Gipfels in Hamburg bieten.

Im Vorfeld des G20-Gipfels haben wir eine Vielzahl an Protesten erwartet und mit einer medial vorwiegend einseitigen und sensationalisierenden Berichterstattung gerechnet. Deshalb erachteten wir den Versuch nicht als sinnvoll, groß angelegt Tierbefreiungsinhalte im Rahmen der G20-Proteste zu platzieren. Wir haben uns als Tierbefreiung Hamburg vielmehr mit der Idee in die Anti-G20-Proteste eingebracht, eine Struktur und einen Anlaufpunkt für Personen aus der Tierrechts-/Tierbefreiungsbewegung zu bieten. Gleichzeitig wollten wir auch, z. B. durch unsere Beteiligung an den Klimazusammenhängen, eine stärkere Vernetzung mit anderen politischen Bewegungen erreichen.

Nachdem die zunächst geplante Klima-Aktion im Hafen wegen Sicherheitslücken abgesagt werden musste, war ein Klima-Barrio auf dem antikapitalistischen Camp mit einem umfangreichen Programm auch zu Themen wie Klimagerechtigkeit und Tierhaltung geplant. Hier waren wir einerseits in die Organisation eingebunden, andererseits waren wir fest entschlossen den Raum und die Möglichkeit des Barrios zu nutzen, mit anderen Aktiven ins Gespräch zu kommen, uns zu treffen und zu vernetzen und am Programm aktiv teilzunehmen.
Die Polizei versuchte allerdings im Vorfeld und während der Protesttage die Camps mit allen Mitteln zu verhindern. Dadurch, dass die Camps an den Rand der Stadt gedrängt wurden, der Aufbau behindert wurde und Schlafzelte beschlagnahmt wurden, sollten offenkundig Menschen davon abgehalten werden sich an den Protesten zu beteiligen. Zwar war dieses zutiefst autoritäre Vorgehen der Polizei zum Scheitern verurteilt, da schlichtweg neue Flächen direkt in der Nähe des Tagungsortes besetzt bzw. von verschiedenen Institutionen wie Kirchen oder Theatern zur Verfügung gestellt wurden, ein zentrales Barrio für Aktivist*innen aus der Klimabewegung konnte sich unter diesen Voraussetzungen aber leider nicht etablieren.

Am Freitag, dem ersten Gipfeltag, haben wir uns an der Aktion „Block G20 – Colour the red zone“ beteiligt, die zum Ziel hatte durch Blockaden wichtiger Zufahrtswege den reibungslosen Ablauf des Gipfels zu stören. Am frühen Morgen setzten wir uns mit mehreren Bezugsgruppen in Richtung des Tagungsgeländes in Bewegung. Auch die offensichtlich übermüdeten und gereizten Polizeieinheiten konnten nicht verhindern, dass wir zentrale Blockadepunkte in der gut 40km² großen “demonstrationsfreien Zone” erreichten, um die Anfahrt u.a. von Donald Trump mit Sitzblockaden zu behindern. Auch hier kam es zu einem massiven und absurd brutalen Vorgehen offensichtlich überforderter Polizeieinheiten gegen Demonstrierende. Trotzdem konnten kleinere Erfolge verbucht werden: der Gipfel konnte erst mit leichter Verzögerung beginnen und Melania Trump zunächst nicht am „Partnerprogramm“ teilnehmen. Einzelne Politiker_innen sagten Freitagvormittag auf Grund der Blockaden ihre Teilnahme und Anfahrt beim G20 Gipfel ab.

Am Samstag beteiligten wir uns dann an dem von uns mitorganisierten Klimablock auf der Großdemonstration „Grenzenlose Solidarität statt G20“. 75.000 Menschen waren an diesem Tag auf der Straße. Unser Block versuchte durch Transparente und Schilder den Fokus auf die aktive Rolle zu legen, die Tierrechtler*innen und Klimabewegte im Kampf für eine befreite, ökologische Gesellschaft einnehmen. Leider wurde auch am zweiten Gipfeltag die harte Linie der Polizei der letzten Tage fortgesetzt. Ohne Vorwarnung und völlig überraschend stürmte und zerschlug die Polizei den Block hinter uns auf gewaltvolle Art und Weise. Dabei wurden teilweise auch Menschen unseres Blocks verletzt, die Demo kam ins Stocken und die Route unseres Teils der Demonstration musste abgekürzt werden. Dadurch konnten interessante und wichtige Beiträge von unserem Lautsprecherwagen nicht mehr vorgetragen werden bzw. gingen in den Repressalien der Polizei unter. Die Stimmung des Blocks litt enorm unter dieser wiederholten Angriffen auf unseren Protest und an ein kraftvolles Auftreten und Vorbringen von Forderungen war leider nur wenig zu denken.

Unsere Gefühle im Zusammenhang mit dem G20-Gipfel können als ambivalent beschrieben werden: einerseits gehen uns die Erlebnisse von Polizeigewalt und Repression nahe, auch das Ausmaß und die Heftigkeit der Proteste und die einseitige mediale Berichterstattung lassen uns nicht kalt, andererseits ist es toll, so viel Protest in verschiedenster Form innerhalb einer Woche zu erleben. Angesichts von Repression und Rufen nach verschärften Gesetzen, werden wir uns jedoch nicht entmutigen lassen. Im Gegenteil: diese zeigen uns, welch wunden Punkt die Proteste getroffen haben, und dass es wichtig ist, weiterhin das kapitalistische System anzugreifen und für eine Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung einzutreten.

Für die Befreiung von Mensch, Tier und Natur! Gegen Polizeigewalt und Repression! Solidarität mit den von Repression Betroffenen!
G20 – still not welcome!


Jun 1 2017

Einladung zu den G20-Protesten in Hamburg

Information in English

+++aktuelle Infos hier +++

g20

Die Regierenden der selbsternannten 20 größten Wirtschaftsnationen der Welt werden sich im Juli nicht ungestört treffen. Vom 5. bis 8. Juli werden zehntausende Menschen in Hamburg auf die Straße gehen. Gewerkschaften, Studierendenverbände, Gruppen aus der Klima- und Friedensbewegung und globalisierungskritische Initiativen, Organisationen von linken Parteien und der radikalen Linken rufen zu einem Gegengipfel, mehreren Demonstrationen und massenhaften Aktionen des zivilen Ungehorsams auf. So soll ein deutliches Zeichen für eine Welt jenseits von Krieg, Armut, Ausbeutung, Klimakatastrophe und Naturzerstörung gesetzt werden.

Demos, Camp und ziviler Ungehorsam

Aktive aus der Tierbefreiungsbewegung planen ebenfalls die Beteiligung an den Protesten. Im Rahmen der Groẞdemo “Grenzenlose Solidarität statt G20” am Samstag und im Klimabarrio des G20-Camps werden wir auf die verheerenden Auswirkungen der Tierhaltungs- und Fleischindustrie auf das globale Klima aufmerksam machen. Wir werden die entstehenden Räume für Diskussionen mit anderen politischen Bewegungen nutzen und deutlich machen, dass eine Kritik an unfreien Verhältnissen auch die Kritik der Ausbeutung und Beherrschung von Tieren einschließen muss.

Wenn sich zu Beginn des G20-Gipfels am Freitag Tausende Menschen zu massenhaften Aktionen des zivilen Ungehorsams aufmachen, werden auch wir unsere grundsätzliche Kritik an den herrschenden Verhältnissen zum Ausdruck bringen und uns ebenso an weiteren Aktionen wie der Abenddemo am Donnerstag beteiligen.

Überblick zu den Protesten:

  • Ab 1. JuliCamp: Übernachtung, Veranstaltungen verschiedenen politischer Bewegungen und Programm des Klimabarrios
  • 5. + 6. JuliGipfel für globale Solidarität: Diskussionen, Workshops und Vorträge u.a. zu den Themen Ernährungssicherheit und Klimagerechtigkeit (solidarity-summit.org)
  • Do. 6. Juli – Internationale antikapitalistische Abenddemo (g20tohell.blackblogs.org)
  • Fr. 7. Juli – Beginn des G20-Gipfels und Aktionstag der Hafenblockade (shutdown-hamburg.org) und Blockade des Gipfels im Rahmen der Aktion Colour the Red Zone (blockg20.org)
  • Sa. 8. JuliGroßdemo Grenzenlose Solidarität statt G20 mit Klimablock (g20-demo.de)

 

Weitere Informationen zu aktuellen Planungen, Treffpunkten, Infotelefon, den Aktionen, Anreise, Übernachtung und Kontakt findet ihr auf

tierbefreiung-hamburg.org/g20


Mai 23 2017

Stammtisch “Hinter dem Tellerrand”

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Hinter dem Tellerrand” haben im März und April  eine Vielzahl von Aktiven und Interessierten  über
politisch-ökonomische Ursachen und die Verantwortung deutscher Agrarkonzerne für die verheerenden Entwicklungen des herrschenden Landwirtschaftssystems diskutiert.

Am Dienstag, dem 6. Juni laden wir nun zu einem Stammtisch und Aktiventreffen für diejenigen ein, die sich weiter mit der Thematik beschäftigen möchten und auch praktisch im Bereich aktiv werden wollen.

Wir treffen uns um 19 Uhr im Gängeviertel Seminarraum (4.Stock, Fabrique) im Valentinskamp 34a (Zugang über die Speckstaße)

Ausführliche Infos zum Teffen: www.agrar-vortragsreihe.tk


Mai 23 2017

Redebeitrag zum March Against Monsanto

Am 20.Mai demonstrierten mehrere Hundert Menschen in Hamburg gegen die Geschäftspolitik des Agrarkonzerns Monsanto. Das US-Unternehmen steht insbesondere aufgrund seiner führenden Rolle im Bereich der gentechnisch veränderten Saatguts und der Produktion umweltschädlicher Herbizide für den Soja- und Maisanbau sowie der aggressiven Lobbyarbeit zugunsten der Agrarindustrie in der Kritik.

Auch Aktive von Tierbefreiung Hamburg beteiligten sich an den Protesten. In einem Redebeitrag gingen wir auf die Verantwortung der deutschen Fleisch-, Tierhaltungs- und Futtermittelindustrie für die verheerenden Auswirkungen des herrschenden Agrarsystems ein und riefen dazu auf, sich aktiv für eine alternative Landwirtschaft einzusetzen, die den Bedürfnissen von Menschen und Tieren und dem Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen Rechnung trägt.

Den ganzen Redebeitrag lesen:


Feb 21 2017

HINTER DEM TELLERRAND – Kritische Perspektiven auf die globale Agrarindustrie

Veranstaltungsreihe – 14.03 – 28.04. in Hamburg

 

Die Diskussion über Bedingungen der Produktion unserer Lebensmittel und die durch die Agrarindustrie verursachten sozialen und ökologischen Verwerfungen hat in den vergangenen Jahren durchaus Auftrieb erfahren. Lösungsansätze beschränken sich jedoch meist auf Fragen gesetzlicher Vorgaben oder moralische Appelle zur Veränderung des individuellen Konsums.

In der Veranstaltungsreihe „Hinter dem Tellerrand“ wollen wir uns stattdessen den Fragen nach den politisch-ökonomischen Ursachen sowie der Verantwortung deutscher Agrarkonzerne für die gegenwärtigen Entwicklungen zuwenden. Nicht zuletzt sollen in den fünf Veranstaltungen kritische Stimmen und Perspektiven von Bewegungen zu Wort kommen, die sich für eine alternative, soziale und klimagerechte Landwirtschaft aussprechen.

 

ALLE VERANSTALTUNGEN IM ÜBERBLICK

Di. 14.03. – 19 Uhr: “Agrarindustrie und globale Landwirtschaft” – Einführungsvortrag von Christine Chemnitz, Heinrich-Böll-Stiftung, (Seminarraum Fabrique, Gängeviertel)

Di 28.03. – 19 Uhr: “Fleischvermarktung – Die Werbestrategien der Tierindustrie” – Vortrag von Friederike Schmitz, Tierfabriken Widerstand, (Seminarraum Fabrique, Gängeviertel)

Di. 11.04. – 19 Uhr: “Klimagerechtigkeit und Tierhaltung” Vortrag von Aktivist*innen von Animal Climate Action (Seminarraum Fabrique, Gängeviertel)

Di. 25.04. – 19 Uhr: “Sojaanbau in Lateinamerika für Futtermittel in Europa” – Vortrag von Almudena Abascal, FIAN e.V., (Seminarraum Fabrique, Gängeviertel)

Fr. 28.04. – 15 Uhr: “Tank, Teller oder Trog – Eine alternative Hafenrundfahrt” Mit Maike Strietholt, Agrar Koordination e.V., (Anleger Vorsetzen, nähe U-Bhf. Baumwall, mit Anmeldung und 5 Euro Kostenbeitrag)

 

WEITERE INFORMATIONEN:
Homepage – Ein Einladungstext zur Reihe, Ankündigungen der einzelnen Veranstaltungen, und weitere Infos findet ihr auf: www.agrar-vortragsreihe.tk

Email – Kontakte zur Vorbereitungsgruppe (u.a. für Anmeldung zur Hafenrundfahrt): agrar-vortragsreihe@riseup.net

Facebook-Event zur Reihe: www.fb.com/events/1666694166957717/

 

Veranstaltet durch:

Tierbefreiung Hamburg (www.tierbefreiung-hamburg.org)

Unterstützt durch:

Asta HAW Hamburg (www.asta.haw-hamburg.de)


Okt 6 2016

Aufruf zur Demo in Hannover “Klima retten -Tierproduktion stoppen”

Ein Bündnis aus Tierbefreiungs- und Klimagruppen ruft zu einer Demonstration gegen die Euro Tier, selbsternannte „weltweiten Leitmesse für Tierhaltungs-Profis“ am 12. November 2016 in Hannover auf. Denn die auf Export und Profitabilität getrimmte europäische Agrar- und Tierhaltungsindustrie hat immense Umweltzerstörungen und verheerende Folgen für das Weltklima zu verantworten. Sie beruht auf der Zurichtung und gewaltsamen Ausbeutung von Tieren, dem Landraub (Landgrabbing) im globalen Süden und einer repressiven Politik gegenüber Arbeiter*innen in Europa.

Mit einem Demozug durch die Innenstadt Hannovers soll ein kraftvolles und deutliches Zeichen für die Überwindung der Tierhaltungsindustrie und eine grundlegende Umgestaltung der Landwirtschaft gesetzt werden. Los geht es um 14 Uhr am Opernplatz.

 Gemeinsame Anreise aus Hamburg:

 Zugtreffpunkt in Hamburg: 10:30h am Hauptbahnhof (Reisezentrum, Wandelhalle, Zug fährt um 10:57h von Gleis 13), wir fahren mit Niedersachsentickets (ca. 10 Euro pro Person hin und zurück).

Aufruf, Hintergrundinfos, unterstützende Gruppen und mehr: www.animal-climate-action.org

 


Jul 12 2016

1.8. Vortrag von Jake Conroy: “Purity politics: How animal liberation is keeping us from animal liberation”

Der langjährige Aktivist Jake Conroy referiert über die Notwendigkeit der Tierrechtsbewegung, Bündnisse mit anderen sozialenBewegungen einzugehen, und warum dies durch das bisherige Profil der Bewegung erschwert wird.

Der Vortrag ist auf Englisch und findet um 19 Uhr in einem Seminarraum beim Twelve Monkeys, Hopfenstraße 15 b, statt.

As the animal rights movement struggles to find footing in the broader social justice landscape, we continue to organize in a way that alienates all those around us. By looking at our own attempts at purity, and how successful movements have overcome such barricades in the past, there is hope we can build a long lasting, all-encompassing struggle.

Tierbefreiung HAmburg Präsentiert-

Über Jake Conroy:

Jake Conroy is a long-time activist, designer, and writer based in San Francisco, CA, USA. He has been involved in a wide range of activism since 1995. His passion for positive change led him to volunteer with and organize various campaigns on local, regional, national, and international levels with great success.

In 1996, he became an active member and director for the Northwest Animal Rights Network (NARN). He participated in various acts of civil disobedience, hundreds of protests, and countless educational outreach events, working with NARN to turn Seattle into one of the most animal-friendly cities in the country. He was also a co-founder and Vice President of Ocean Defense International (ODI), where led the first ever disruption of a whale hunt in US coastal waters. By piloting various vessels and directly putting themselves between the hunted and hunter, Jake and ODI reduced the anticipated kill of 20 Pacific Gray whales down to one.

Recognizing the need for strong grassroots campaigning, Jake helped build the foundation of Stop Huntingdon Animal Cruelty USA in 2001, considered one of the most successful grassroots animal rights campaigns in history.

Due to the overwhelming success of the campaign against one of the biggest lobbying industries in the US, the federal government prosecuted Jake and his co-defendants, known as the SHAC 7, as domestic terrorists. After a highly publicized case in 2006, the SHAC 7 were found guilty on all charges, including the controversial Animal Enterprise Protection Act (now called the Animal Enterprise Terrorism Act) and sentenced to a variety of prison terms and a $1,000,001 restitution fine. Jake was sentenced to 48 months, which he served in 2 prisons in southern California.

Currently Jake works for the Rainforest Action Network, an organization that uses direct action and pressure campaigns to help enact responsible corporate policies. He also organizes with the Rising Tide network in San Francisco, using direct action to fight for climate justice.