Mai 24 2013

8.6. Tierbefreiungs-Vokü: Infoverantaltung zur Kampagne LPT-Schließen

Vokü gegen 20 Uhr, Vortrag ab 20:30

Café Knallhart, Von-Melle-Park 9, Uni-Campus Hamburg


Mai 24 2013

Bundesweite Auftaktdemonstration zur Kampagne gegen das Tierversuchslabor LPT in Hamburg

LPT Schließen – Tierversuche abschaffen!
Bundesweite Auftaktdemonstration zur Kampagne gegen das Tierversuchslabor LPT in Hamburg

Samstag den 29.6. 2013 in Hamburg
Treffpunkt: S-Bahnhof Hamburg-Neuwiedenthal, 12 Uhr

Das Hamburger Tierversuchslabor LPT ermordet tausende Tiere jährlich – damit muss Schluss sein! Am 29. Juni 2013 findet daher eine bundesweite Großdemonstration für ein Ende der Tierversuche und die Schließung von LPT statt. Die Demonstration ist der Auftakt einer neuen Kampagne gegen das LPT!

LPT gehört zu den größten Auftragslaboren in Deutschland und betreibt unter anderem ein Labor in Hamburg-Neugraben sowie ein weiteres in Mienenbüttel nahe Hamburg. In Mienenbüttel werden u.a. auch die Beagles – gut sichtbar für SpaziergängerInnen – und die Affen gehalten. LPT führt im Auftrag unterschiedlicher Industrien vor allem Giftigkeitsprüfungen an Mäusen, Ratten, Hunden, Kaninchen oder Affen durch.

Die Betreiberfamilie Leuschner hält sich seit jeher sehr bedeckt, aber eines machte sie gegenüber der Presse unlängst deutlich: Kein Tier verlässt die Labore lebend. Bei LPT und anderen Tierversuchslaboren werden den Tieren die Knochen gebrochen, ihre Haut wird verätzt, sie werden vergiftet oder künstlich geschwängert, sie werden mit Krankheiten infiziert oder ihnen wird die Nahrung entzogen. Was für LPT jedoch alltägliche Normalität ist, ist für uns ein Grund zum vehementen Protest. Solange es Tierversuche gibt und solange Tiere durch Menschen genutzt werden, werden wir für die Freiheit der Tiere kämpfen.

Am 29. Juni werden wir im Rahmen eines Aktionswochenendes auf die Straße gehen und unserer klaren Forderung Nachdruck verleihen: LPT muss geschlossen werden! Weitere Veranstaltungen und Proteste am
Wochenende sind in Planung. Kommt nach Hamburg und setzt euch mit uns gegen die Gewalt an Tieren ein!

Mehr Informationen, Material und Hintergründe gibt es auf der Kampagnenseite.


Mai 11 2013

Neue Anti-Tierversuchs-Kampagne “LPT-Schliessen” gestartet

Tierrechtsbündnis startet Kampagne LPT-Schließen

Allein in Deutschland sterben jedes Jahr mehr als 2,5 Millionen Tiere in den Laboren von Pharmakonzernen und wissenschaftlichen Einrichtungen. Gegen diese Form der Tierausbeutung organisieren Tierrechtsgruppen und Organisationen von TierversuchsgegnerInnen seit Jahren vielfältige Proteste, in Form von Aufklärungsarbeit, Demonstrationen oder Kampagnen wie z.B. gegen den Transport von sog. Versuchstieren durch Fluggesellschaften.

Eines der größten Auftragslabore Deutschlands ist das norddeutsche Unternehmen LPT – Laboratory of Pharmacology and Toxicology mit Sitz in Hamburg. LPT führt Versuche an Mäusen, Hunden, Affen und vielen anderen Tieren in einem Labor in Hamburg-Neugraben und einem weiteren Standort in Mienenbüttel (Niedersachsen) durch. Als Auftragslabor, das Versuche für die Pharmaindustrie und andere Branchen durchführt, ist LPT unmittelbar verantwortlich für die Ermordung unzähliger Tiere. Ein Bündnis verschiedener Tierrechtsgruppen und Einzelpersonen wird ab Juni eine Kampagne gegen die Ausbeutung und Tötung von Tieren durch LPT starten. Unsere Forderung ist unmissverständlich: LPT – Schließen!

Kommt zur bundesweiten Demo am 29. Juni!

  • Den Auftakt der Proteste wird eine Großdemonstration am 29. Juni in Hamburg bilden. Wir rufen alle Tierrechtsgruppen und TierversuchsgegnerInnen dazu auf, sich an einem Demonstrationszug zum Hauptsitz von LPT in Hamburg-Neugraben zu beteiligen und ein deutliches Zeichen gegen Tierversuche und gegen jede Form der Tierausbeutung zu setzen.

Beteiligt euch an der Kampagne LPT-Schließen!

  • Wenn wir der systematischen Gewalt gegen Tiere in den Versuchsanstalten von LPT ein Ende setzen wollen, bedarf es ausdauernder Proteste. Vielfältige Aktionen gegen LPT werden daher der Demo am 29. Juni folgen. Hierfür sind wir auf die Unterstützung von Aktiven aus der Tierrechtsbewegung ebenso angewiesen, wie auf die Beteiligung von AnwohnerInnen vor Ort.

Gegen Tierversuche und jede Form der Tierausbeutung!
Kampagne LPT-Schließen

Webseite: www.lpt-schliessen.org | Kontakt: info at lpt-schliessen.org


Mai 4 2013

25.5. Tierbefreiungungsvokü: Film “Der Prozess” + Diskussion mit einem der betroffenen Aktivisten

Samstag, 25.5.13, 20:00 Uhr

Film: “Der Prozess” (Österreich, 2011, 120 min)

Dokumentarfilm zum §278a-Verfahren gegen 13 österreichische Tierrechtler_innen und Tierschützer_innen. Am Ende des über ein Jahr dauernden Prozesses wurden die angeklagten Aktivist_innen schließlichvom Vorwurf der Bildung einer kriminellen Vereinigung freigesprochen. Nach der Filmvorführung steht einer der Angeklagten für Fragen und Diskussion zur Verfügung!

Essen gibts ab 20 Uhr, wir starten danach relativ zügig mit dem Film.

Café Knallhart, Von-Melle-Park 9, Uni-Campus Hamburg


Apr 22 2013

Interview mit dem Underdog Fanzine

Einige AktivistInnen von Tierbefreiung Hamburg haben mit dem Underdog Fanzine ein Interview über Tierbefreiung, Kritik am Tierschutz und Gesellschaftskritik geführt, das wir hier dokumentieren wollen.

“Tierbefreiung Hamburg versteht sich als Teil der Tierbefreiungsbewegung. Die global agierende Tierbefreiungsbewegung setzt sich für die Befreiung von Tieren aus dem ihnen gesellschaftlich auferlegtem Untedrückungs- und Ausbeutungsverhältnis ein und fordert damit einhergehend das Ende der institutionalisierten und systematischen Gewalt an Tieren. Im Unterschied zum traditionellen Tierschutz verfolgt die Tierbefreiungsbewegung nicht das Ziel der Reform der Gewalthandlungen an Tieren, sondern deren Abschaffung.

Das Verhältnis, das wir Menschen zu den Tieren aufgebaut haben, ist grundlegend durch Gewalt, Herrschaft und Ausbeutung charakterisiert. Dieses Verhältnis erscheint derart ‚normal‘, dass die meisten Menschen darüber keinen Gedanken verschwenden. Die Opfer dieser Gleichgültigkeit sind die Tiere, deren Leben systematisch und durchorganisiert gewaltsam beendet werden. Doch diese Normalität ist das Resultat eines stillen, gesellschaftlichen Übereinkommens, eines kollektiven Wegsehens, Verdrängens, Schweigens. Sie ist keineswegs ‚natürlich‘ und unveränderlich – die Ausbeutung der Tiere ist das Resultat menschlichen, gesellschaftlichen Handelns und somit von eben dieser Menschenheit auch überwindbar!
Das Schweigen zu brechen, hinzusehen und anzuerkennen, dass Tieren Gewalt angetan wird, ist der erste notwendige Schritt!
Die Aktivist_innen arbeiten vor allem im Rahmen von Kampagnen gegen tiernutzende Unternehmen, sind aber auch in den Bereichen Bildungs- und Aufklärungsarbeit sowie Vernetzung und Theorie aktiv.

«Strategie heißt für uns: Das Problem der Tierausbeutung als gesellschaftlich vermittelt erkennen und infolgedessen das eigene Handeln auch gesellschaftskritisch auszurichten», Barbara

Was bedeutet Tierbefreiung für dich?

Maria: Ganz kurz und einfach runtergebrochen erstmal die Befreiung von Tieren aus einem gesellschaftlichen Herrschafts- und Ausbeutungsverhältnis, in dem sie heute in unserer Gesellschaft gehalten werden. Grundlage hierfür ist die Anerkennung ihrer Interessen und Bedürfnisse und die Prämisse, dass Tiere ein Anrecht darauf haben, diese Interessen auch zu verwirklichen. Also dass sie so frei von Fremdbestimmung sind, wie es in einer friedlichen Koexistenz verschiedener Individuen eben möglich ist.

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Mrz 23 2013

Blockupy 2013: Wir kommen wieder!

Aufruf an Tierbefreiungsgruppen zur Beteiligung an den internationalen Aktionstagen

Am 31. Mai und 01. Juni werden in Frankfurt Tausende Menschen gegen die hegemoniale Krisenpolitik und für eine solidarische Gesellschaft auf die Straße gehen. Ein breites Bündnis verschiedener sozialer und politischer Bewegungen ruft zu Massenblockaden der Bankenmetropole und zu einer Großdemonstration auf.

Blockupy Banner
Auch für Gruppen der Tierrechts- und Tierbefreiungsbewegung gibt es vielfältige Gründe an diesen Tagen auf die Straße zu gehen: Die Maßnahmen zur Überwindung der globalen Wirtschaftskrise sind der Versuch den Zusammenbruch der kapitalistischen Ökonomie zu verhindern. Die sozialen Angriffe in Form von Lohnkürzungen, Privatisierungen und Spardiktaten zielen allen voran auf die Absicherung wirtschaftlicher Interessen und die Ökonomisierung immer weiterer Lebensbereiche. Eine Verelendung breiter Bevölkerungsschichten wird wohlwissentlich in Kauf genommen, um „Wettbewerbsfähigkeit“ und „Kreditfähigkeit“ herzustellen, was nichts anderes bedeutet, als die Bedingungen kapitalistischer Ausbeutung aufrechtzuerhalten. Doch es gibt keinen Grund, ein Wirtschaftssystem zu retten, welches weder gewillt noch in der Lage ist, Antworten auf die sozialen und ökologischen Katastrophen unserer Zeit zu finden. Nicht nur die Ausbeutung von Menschen und die Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen sind Ausdruck der destruktiven Gewalt kapitalistischer Vergesellschaftung. Auch die in unserer Gesellschaft allgegenwärtige Gefangenhaltung von Tieren, deren gnadenlose Ausbeutung und die niemals enden wollenden Schlachtungen sind untrennbar mit einer Wirtschaftsweise verbunden, die nur auf Verwertung und Profit ausgerichtet ist. weiter lesen


Mrz 23 2013

Neue Webseite über die Tierrechtsbewegung

Eine Homepage über die Tierrechts- und Tierbefreiungsbewegung geht online!

Tierrechtsbewegung.info

Die Tierrechts- und Tierbefreiungsbewegung blickt nunmehr auf eine
30-jährige Geschichte in den deutschsprachigen Ländern zurück. Eine
Vielzahl von Gruppen, Kampagnen und Vereinen setzt sich für die
Befreiung der Tiere und die Abschaffung jeglicher Unterdrückung der
Tiere durch die Menschen ein. Die verschiedenen Organisationen und
Gruppen berichten auf eigenen Webseiten und über soziale Netzwerke über
Proteste, aktuelle Recherchen oder die Weiterentwicklung theoretischer
Überlegungen. Eine Informationsquelle, die einen Überblick über die
vielfältigen Aktivitäten der Tierrechts- und Tierbefreiungsbewegung
gibt, gab es bisher jedoch nicht.

Die Webseite tierrechtsbewegung.info möchte diese Lücke schließen und
hat zum Ziel einen Überblick über die Tierrechts- und
Tierbefreiungsbewegung mit ihren Zielen, Inhalten, Konzepten und
Diskussionen zu geben und Hintergrundinformationen über sie bereit zu
halten. Zudem soll sie über aktuelle Kampagnen, Debatten, Aktionen und
Termine informieren.

Sie ist ein Projekt von Aktiven aus der Tierrechts- und
Tierbefreiungsbewegung und repräsentiert keinen Verein, Dachverband oder
eine feste Organisationsstruktur. Die Seite wurde von Tierbefreiung
Hamburg initiiert, wird aber von einer Redaktion aus verschiedenen
zumeist langjährigen Aktivist_innen mit Inhalten und Informationen gefüllt.

Unterstützt tierrechtsbewegung.info!

- Leitet diese Nachricht über E-Mail-Listen und soziale Netzwerke weiter
- Verweist auf Flyern, bei Infoständen oder in Artikeln auf
tierrechtsbewegung.info
- Verlinkt das Banner von tierrechtsbewegung.info auf euren Webseiten
und Blogs, siehe
http://tierrechtsbewegung.info/ueber-diese-webseite/kontakt/
- Gebt Feedback zur Seite, welche Texte und Infos findet ihr gut, welche
Infos könnten noch ergänzt werden

http://tierrechtsbewegung.info/


Mrz 15 2013

Solidarität mit den AktivistInnen von Mastanlagenwiderstand!

Am 09. März blockierten TierbefreiungsaktivistInnen des Aktionsbündnisses Mastanlagenwiderstand  einen Schlachthof der Firma Wiesenhof in Bogen, Bayern. Durch diese Aktion des zivilen Ungehorsams sollte auf die alltägliche und systematische Gewalt, die Hühner im Auftrag von Wiesenhof erfahren, protestiert werden. Durch z.B. Ankettungen der AkvistInnen sollte der Betrieb unterbrochen sowie auf die Forderungen einer Abschaffung der Tierausbeutung aufmerksam gemacht werden.


Wir freuen uns über diese Aktion und sehen diese als ein geeignetes Mittel an, direkt in den Tierausbeutungsapparat einzugreifen sowie Akteure der Tierausbeutungsindustrie mit Protest zu konfrontieren. Darüberhinaus hat die mediale Berichterstattung hoffentlich dafür gesorgt, dass Anliegen der AkvistInnen in die Öffentlichkeit zu tragen.

Aktionen wie in Bogen zeigen, dass es der Tierbefreiungsbewegung ernst ist mit ihrem Ziel, der Gewalt gegen Tiere ein Ende zu setzen. Tierbefreiung Hamburg bedankt sich ausdrücklich bei allen, die an der Aktion beteiligt waren und hofft, dass diese Aktion viele NachahmerInnen findet.

Da Aktionen des zivilen Ungehorsams, nicht zuletzt durch die bewusst in Kauf genommenen möglichen strafrechtlichen Sanktionen, finanzielle Mittel benötigen, ruft das Bündnis zu Spenden auf. Es ist Aufgabe unserer Bewegung, Aktionen wie in Bogen kollektiv zu unterstützen, und damit zumindest die finanziellen Risiken nicht einigen wenigen zu überlassen.

Wir haben bereits Geld auf das Spendenkonto überwiesen, und fordern auch andere Aktive bzw. sich mit der Aktion solidarisierende Personen auf, dies zu tun. Lasst die AktivistInnen eure praktische Solidarität spüren! Für ein Ende der Firma Wiesenhof und jeglicher Schlachthöfe! Spenden gehen an folgendes Konto:

„Spenden & Aktionen“
KontoNr. 92881806
Volksbank Mittelhessen
BLZ 513 900 00
Betreff: “MASTANLAGEN WIDERSTAND“

Blockiert das Tiermordsystem, keine Ruhe den TiermörderInnen!


Mrz 15 2013

Vortrag am 20.4. Einblicke in das System der Hühnerfleischindustrie

Vortrag im Rahmen der Tierbefreiungsvokü

Samstag, 20.4.13, 20:00 Uhr

Essen ab 20 Uhr, Vortrag gegen 20:30 Uhr

Wie beschenkt der Deutsche Tierschutzbund die Fleischindustrie? Welche Rollen spielen Universitäten in der sogenannten
“Geflügel”wirtschaft? Wie verdient einer der größten Hühnerzuchtunternehmen an der Biofleischbranche? Unter welchen
Bedingungen leben Hühner in Mastanlagen in Deutschland?

In 1 ,5 Stunden wollen wir unsere Rechercheergebnisse über das System der Hühnerfleischindustrie präsentieren. Wir wollen euch einen
Überblick und eine Faktensammlung darüber geben welche Unternehmen vor allem in Niedersachsen eine Rolle beim Wettbewerb
um Hühnerleichenteile spielen. Welche kritischen Diskurse existieren im Bezug auf Massentierhaltung und wie versucht die
Branche darauf zu reagieren und welche Unterstützung erhält sie aus der Politik, Forschung und  von sog. kritischen Verbänden.
Außerdem wollen wir an Hand von Beispielen Widerstandsmöglichkeiten gegen die Tierhaltungsindustrie
aufzeigen und diskutieren.

Es referieren 2 Wietze-AktivistInnen

 

Café Knallhart, Von-Melle-Park 9, Uni-Campus Hamburg

Quelle: www.facebook.com/tierrechtsinfos


Mrz 12 2013

22.3. Demo gegen Air France am Flughafen

Am 22.3. demonstrieren wir von 15-18 Uhr gegen den Versuchtstiertransport von Air France. Die Demo findet statt am Flughafen,  Terminal 1.

Kommt vorbei!

Weitere Infos zur Kampagne:

http://www.gatewaytohell.net/

http://stopvivisection.blogsport.de/