Feb 9 2016

13.2. Demonstration gegen den Pelzverkauf im Alsterhaus

Die Offensive gegen die Pelzindustrie ruft vom 12. bis 13. Februar zu einem Aktionswochenende gegen die KaDeWe Group mit ihren drei Häusern Alsterhaus (Hamburg), KaDeWe (Berlin) und Oberpollinger (München) auf, da die KaDeWe Group wieder Pelz verkauft. Als ehemaliger Teil des Karstadt Konzerns waren die Häuser pelzfrei, seit ihrem Abverkauf jedoch haben sie immer wieder Pelz in den Regalen.

Wir fordern einen unbefristeten und vollumfänglichen Aussteig aus dem Pelzhandel, der offiziell verkündet wird! Bis dahin werden wir gegen das Alsterhaus protestieren!

Die Demonstration findet am 13.2. von 13-16 Uhr vor dem Alsterhaus, Jungfernstieg 16-20, statt.

FB-Event

ACHTUNG: Am 12.02.16 findet eine weitere Demo gegen das Alsterhaus statt.

Am 15. Februar findet zudem ein Telefon- und Emailaktionstag gegen die KaDeWe Group statt!


Dez 23 2015

Interview: “Wenn wir die Gewalt gegen Tiere beenden wollen, kommen wir nicht umhin auch die ökonomische Basis der Tierausbeutung in den Blick zu nehmen.”

Wir haben mit dem Projekt Indyvegan ein Interview über das Konzept “Total Liberation” geführt.

 


Nov 21 2015

Olympische Tierausbeutung – nicht mit uns! Tierbefreiung goes NOlympia!

Bei Olympischen Sommerspielen treten in den Arenen nicht nur moderne GladiatorInnen gegeneinander an, damit für Massenbetrug durch Unterhaltung gesorgt ist und die Reichen Geld verdienen können. In drei der 41 Disziplinen – dem Springreiten, dem Vielseitigkeitsreiten (früher: Military) und dem Dressurreiten – werden auch Tiere für das Sport-Spektakel verheizt. Die Deutschen waren dabei bislang in der olympischen Geschichte am erfolgreichsten: Seit 1912 gewannen sie 85 Medaillen. Die Geschichte der Pferde wird hingegen meist verschwiegen, da sie nicht so vorzeigbar ist wie das Edelmetall am Hals der ReiterInnen.

Gerte, Doping und Verletzungen – Zurichtung leidensfähiger Individuen

Hinter den Kulissen des Sports der feinen Gesellschaft geht es nämlich nicht zimperlich zu. Bei Olympischen Spielen und vergleichbaren Großereignissen ist der Druck, gut abzuschließen, besonders hoch.er auch im Alltagsgeschäft wird mit allen Mitteln daran gearbeitet, das Sportinstrument, das ein leidensfähiges Lebewesen ist, den sportlichen Anforderungen entsprechend zuzurichten. Dafür werden die Tiere mit Medikamenten gedopt. Parieren die Pferde nicht, werden Gerten, Peitschen, Sporen und scharfe Gebisse eingesetzt, um sie zu züchtigen und dem Willen der ReiterInnen zu unterwerfen. Vermehrt wird auch auf Methoden gesetzt, die selbst dem geneigten Publikum zuwider sind, wie z.B. das „Aufrollen“ des Pferdehalses. Nicht selten verletzen sich Pferde auch, insbesondere bei Spring- und Vielseitigkeitswettkämpfen, bei denen sie unter Bedingungen des Hochleistungssports zu Bewegungsabläufen gezwungen werden, die sie normalerweise nicht machen würden. Entsprechend werden einige Tiere, die schwere Verletzungen erlitten haben, eingeschläfert.

Upper-Class-Sport: zivilisierte Ausbeutung und Herrschaft

Dass Tiere auf diese Weise behandelt werden ist kein Zufall. Sie sind entgegen aller Beteuerungen, Tierschutz ernst zu nehmen und die Pferde zu lieben, in erster Instanz Mittel zum Zweck für den finanziellen und sportlichen Erfolg der Reiter- und PferdezüchterInnen.

Es geht diesen nicht nur um die möglichst elegante und effiziente Kontrolle des anderen Lebewesens, sondern auch um die Preisgelder, die Anteile an Werbe-, Sponsoren und Fernseheinnahmen usw. Auch die Spitzensportförderung der Pferdedompteure, wird nur jenen gewährt, die vorzeigbare Leistungen erbringen. Und nicht zuletzt werden Zuchtpferde mit jedem Sieg begehrter.

Die überwiegende Mehrheit der PferdesportlerInnen stammt aus wohl betuchten Familien und der Dresscode mit Hut und Anzug soll eine vornehm-zivilisierte Haltung ausstrahlen. Den Preis für Pokale, Medaillen, Ruhm und Ehre der ReiterInnen zahlen aber die Pferde. Dass die Tiere einen eigenen Willen haben, unter dem Sport leiden und ohne Schmerz und jene Gewalt leben wollen, die ihnen Menschen zu ihrem Vergnügen zufügen, ist für Reiter- und ZüchterInnen belanglos.

Staatlich finanzierte Tierquälerei und zivilmilitärische Kooperation für das Ansehen Deutschlands

Der deutsche Staat fördert diese und noch weitere entsetzliche Reitsportartenarten, um sein Ansehen in der Welt durch Siege bei großen Meisterschaften zu steigern. Von den insgesamt 140 Millionen Euro, mit denen allein das Bundesinnenministerium den Spitzensport finanziert, hat die Deutsche Reiterliche Vereinigung, der Dachverband der Reitsportler- und PferdezüchterInnen, im Jahr 2014 mehr als zwei Millionen Euro erhalten. Darin inbegriffen sind über 600.000 Euro für das Bundesleistungszentrum des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) im nordrhein-westfälischen Warendorf. Dort werden die Kader für ihre Aufgaben bei Olympischen Spielen und anderen Turnieren in Kooperation mit der ebenfalls in Warendorf angesiedelten Sportschule der Bundeswehr ausgebildet. Unter den reitenden SpitzsportlerInnen sind auch zwölf SportsoldatInnen.

Schluss mit dem Pferdesport! Nein zu Olympia in Hamburg!

In einer kapitalistischen Gesellschaft, in der im Sport nur Siege und Profite zählen, verkommen Tiere zu Instrumenten. Sie werden der Herrschaft der SportlerInnen vollkommen unterworfen oder einfach entsorgt. Neben den bekannten guten Gründen, die Bewerbung des Hamburger Senats und des Deutschen Olympischen Sportbundes für die Ausrichtung der Olympischen Sommerspiele 2024 abzulehnen und gegen sie auf die Straße zu gehen, spricht auch die Tierausbeutung in Form der Pferdesportarten gegen Olympia in Hamburg. Demonstriert deshalb am 21.11. gegen Olympia und stimmt mit „Nein“ beim Referendum!

Animal Liberation Network (ALN)

Assoziation Dämmerung (AD)

Tierbefreiung Hamburg (TBHH)

Tierrechtsinitiative Hamburg (TIH)

Vegane Bewegung (VB)


Aug 24 2015

Demos gegen den Pelzhandel bei Anson’s

Die Offensive gegen die Pelzindustrie ruft ab September zu einer Kampagne gegen den Pelzhandel der Unternehmen P&C West und Anson’s auf. Wir sind mit zwei Demos dabei.

PC-Kampagne-Banner

Die Demodaten:
Freitag, 4.9.2015 – 16-19 Uhr – Mönckebergstraße 8
Samstag 5.9.2015 – 16-17 Uhr – Mönckebergstraße 8

Die Demo am Samstag findet im Rahmen des veganen Straßenfestes statt!

 

 


Aug 24 2015

Am 12.9. auf die Straße gegen den Aufmarsch von Nazi-Hooligans!

Wir haben den Aufruf der Hamburger Bündnisses gegen rechts zur Teilnahme an den Gegenprotesten gegen den geplanten Neonazisaufmarsch am 12.9. in Hamburg unterzeichnet. Wir fordern alle aktiven TierrechtlerInnen und TierbefreierInnen auf, am 12.9. mit uns und unseren GenossInnen auf die Straße zu gehen, um den Nazis jeden Meter zu nehmen, den sie zu laufen gedenken. Hamburg blebt antifaschistisch!

Refugees are welcome – Nazis are not.

http://www.keine-stimme-den-nazis.org/

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Jul 27 2015

Aufruf zur Beteiligung am Aktionswochenende von Ende Gelände! Kohlebagger stoppen – Klima schützen!

Ende Gelände Banner

Tierbefreiung Hamburg unterstützt die Aktion “Ende Gelände! Kohlebagger stoppen – Klima schützen!” vom 14. bis 18. August im rheinischen Kohlerevier. Hier ist ein Auszug vom Aufruf. Den kompletten Aufruf sowie Mobimaterial und alles weiteren Infos findet ihr unter ende-gelände.org.

“Ende Gelände! Kohlebagger stoppen – Klima schützen!

Ob beim G7-Treffen im Sommer in Bayern oder bei der UN-Klimaklimakonferenz im Dezember in Paris – in einer Endlosschleife werden Regierungsvertreter*innen dieses Jahr ihre Betroffenheit über das eskalierende Klimachaos ausdrücken. Doch es klafft eine riesige Lücke zwischen dem, was notwendig wäre, um die Klimakatastrophe noch abzuwenden, und dem, was passiert. Die kurzfristigen Profitinteressen der Energiekonzerne werden wieder einmal über das Gemeinwohl gestellt und ein Wirtschaftssystem zur Lösung der Probleme angerufen, welches uns erst in die Klimakatastrophe gebracht hat. Derweil zerrinnt die Zeit, die noch bleibt, um einen unumkehrbahren Klimawandel zu verhindern.

Nicht mit uns! Wir haben es satt, tatenlos zuzuschauen, wie die Lebensgrundlage von immer mehr Menschen weltweit zerstört wird und wie sich die krassen sozialen Ungleichheiten auf Grund des Klimawandels deutlich verschärfen. Wir finden es abscheulich, dass die politische Antwort Europas auf den Klimawandel darin besteht, noch höhere Zäune an den EUAußengrenzen zu errichten, anstatt an den Ursachen des Klimawandels zu arbeiten und unsere eigene Verantwortung dafür anzuerkennen.

Es genügt nicht, nur laut NEIN zu sagen, es ist an der Zeit, Widerstand zu leisten und Klimaschutz selbst in die Hand zu nehmen. Überall auf der Welt stellen sich Menschen den Baggern entgegen, weil sie wollen, dass die Kohle im Boden bleibt. Sie blockieren die Bohrer, die Gas oder Öl fracken – und kämpfen gegen Atomkraft und für eine erneuerbare Zukunft. Am 14. bis 16. August sagen auch wir im rheinischen Kohlerevier „Ende Gelände“ für die Braunkohlebagger und stellen uns mit vielen Menschen der Kohle entgegen!”


Mai 31 2015

SHAC MADE HISTORY (2.6., Hamburg): Vortragsabend über die Repression gegen die britische Tierrechtsbewegung

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2. Juni 2015 – Hamburg – Centro Sociale (Sternstraße 2) – 19 Uhr

SHAC Made History: Vortrag über die Repression gegen die britische Tierbefreiungsbewegung

Stop Huntingdon Animal Cruelty (SHAC) war eine ‘grassroots’-Kampagne mit einem einzigen Ziel: Huntingdon Life Sciences (HLS) zu schließen – Europas größtes Tierversuchslabor. Die Kampagne breitete sich ausgehend von England über die ganze Welt aus und zwang HLS in die Knie. Letztendlich führten intensive Repression von Staat und Wirtschaft jedoch dazu, dass die SHAC-Kampagne beendet wurde.

Eine ehemalige Gefangene, die 3,5 Jahre wegen des Vorwurf der ‘Verschwörung zur Erpressung’ in Haft saß, wird in diesem Vortrag über ihr Verfahren und den Verlauf der Kampagne berichten. Im Zentrum stehen u.a. die Fragen, was aus der Kampagne gelernt werden konnte, wie es weitergeht und auch, wie es um die Menschen bestellt ist, die auch heute noch Repression auf Grund ihrer mutmaßlichen Beteiligung in der SHAC-Kampagne erfahren.
Die Referentin wird ihre persönlichen Erfahrungen schildern, von den Hausdurchsuchungen, der Kriminalisierung und des ‘Erpressungs’-Verfahrens über die Haftstrafe bis zur medialen Kampagne gegen SHAC.

Der Vortragsabend ist eine Solidaritätsveranstaltung für die Blackmail 3 (www.blackmail3.org) – dem aktuellsten Repressionsfall im Rahmen der SHAC-Kampagne. Die Tour wird organisiert von Tierbefreiung Hamburg. Mehr Infos unter www.tierbefreiung-hamburg.org

Vortrag in Englisch – bei Bedarf mit Übersetzung!

Alle Termine im Überblick:
2.6.: Hamburg, Centro Sociale (Sternstraße 2), 19 Uhr
FB: https://www.facebook.com/events/1604597316491331/

3.6.: Hannover, Feinkost Lampe (Eleonorenstr. 18, im Hinterhof), 19 Uhr
FB: https://www.facebook.com/events/1659792727577365/

4.6.: Braunschweig, Sub – Die Falken (Bohlweg 55)
FB: https://www.facebook.com/events/643095059159427/

5.6.: Berlin, TU Hauptgebäude (Hörsaal H107, Straße des 17. Juni 135), 19 Uhr
FB: https://www.facebook.com/events/777191142394181/


Apr 27 2015

Aufruf zur Beteiligung an den Demonstrationen anlässlich des 1. Mai in Hamburg

Auch in diesem Jahr werden zum Tag der Arbeit mehrere Demonstrationen
und Aktionen in Hamburg stattfinden. Als Tierbefreiungsaktivist_innen
rufen wir dazu auf, sich mit den Forderungen anderer linker Kräfte zu
solidarisieren, an den 1.Mai-Protesten teilzunehmen und eigene Inhalte
einzubringen.

Im Rahmen der morgendlichen Demonstration des DGB wird es wieder einen
klassenkämpferischen und antikapitalistischen Block, organisiert vom
Rise-Up-Bündnis, geben. Treffpunkt ist 10:30 Uhr am Rödingsmarkt. Hier
werden wir uns als Tierbefreier_innen beteiligen.

Mittags geht es dann um 14 Uhr am Millerntorplatz mit der Parade “Recht
auf Stadt – Never Mind the Papers” weiter. Schon im Januar unterstützen
zahlreiche Initiativen, so auch verschiedene Tierrechtsgruppen, den
Aufruf zu einer großen Never Mind the Papers-Demo, die sich unter
anderem für ein uneingeschränktes Bleiberecht für Geflüchtete, wie z.B.
die Lampedusa-Gruppe in Hamburg, einsetzt. Zeigen wir erneut, dass die
Stadt für alle da ist und zeigen wir unsere Solidarität mit Geflüchteten
aus aller Welt.

Am Abend startet dann um 18 Uhr die “Revolutionäre 1. Mai-Demonstration”
am Bahnhof Altona. Im Aufruf dieser Demo wird auch die Unterdrückung und
Ausbeutung von Tieren erwähnt und explizit auf Profiteure wie den
Fleischkonzern VION oder das LPT-Labor in Hamburg-Neugraben hingewiesen.
Auch hier wird es eine Beteiligung verschiedener Tierrechtsgruppen und
-aktivist_innen geben. Das Bündnis, das diese Demo veranstaltet,
organisiert außerdem am 02.Mai ein HipHop-Open Air, bei dem unter
anderem der Tierbefreiungs-Aktivist und HipHop-Künstler Albino auftritt.
Das Konzert ist kostenlos und findet ab 16 Uhr am U-Bahnhof Sternschanze
statt.

LINKS:
Aufruf zum antikapitalistischen Block auf der DGB-Demo:
http://riseup.blogsport.de/
Aufruf zur Recht auf Stadt – Never Mind the Papers-Parade:
http://nevermindthepapers.noblogs.org/
Aufruf zur Revolutionären 1.Mai-Demonstration: http://unten-gegen-oben.de
HipHop-Open-Air am 02.Mai: https://www.facebook.com/events/679581858830305/


Mrz 2 2015

Stoppt den Pelzhandel bei Anson’s!! Demo am 6.3 um 16 Uhr

Das Unternehmen ANSON´S und dessen Schwesterkonzern Peek & Cloppenburg (West) haben sich entschieden, wieder in den Pelzhandel einzusteigen. Besonders gegen P&C wurde von 2002 bis 2006 eine intensive Kampagne der Tierrechtsbewegung geführt, in deren Rahmen über 1500 Aktionen stattfanden. Die Geschäftsführung der beiden eng verbundenen Unternehmen wissen also bestens über die Pelzindustrie und deren Praktiken bescheid und verkaufen dennoch wieder Kaninchenpelze und andere Pelzprodukte!

Wir, Tierbefreiung Hamburg, rufen alle TierrechtlerInnen und PelzgegnerInnen auf, am 6. März um 16 Uhr vor die Anson’s-Filiale in der Mönckebergstraße zu kommen, um mit uns für den Ausstieg aus dem Pelzhandel zu protestieren!

Die Demo findet im Rahmen der Aktionstage der Offensive gegen die Pelzindustrie. Zeitgleich werden Demos in vielen Deutschen Städten sowie in Österreich stattfinden. Am 7.3. findet eine weitere Aktion statt, über die wir bald berichten werden!


Mrz 2 2015

Widerstand gegen die FH Nord in Hamburg! Kundgebung am 15. März von 12 bis 15 Uhr

fleischfachmesse-demo

Vom 15. bis zum 17. März 2015 findet erstmals die FH Nord, die Messe für das Fleischerhandwerk im Norden, im Gebäude H im CCH (Congress Center Hamburg) statt.

Das Bündnis bestehend aus den Hamburger Tierrechtsgruppen Animal Liberation Network, Animal Rights Watch (OG Hamburg), Tierrechtsinitiative Hamburg und Vegane Bewegung, will es nicht kommentarlos hinnehmen, dass sich die Tiermordprofiteur*innen hier in Hamburg treffen. Termin der Kundgebung:

15. März 2015, 12 bis 15 Uhr
Direkt vor der Halle H beim CCH

>Veranstaltung auf Facebook


Hintergrund:

Die FH Nord ist die einzige Messe in Norddeutschland, die sich speziell an den Berufsstand Fleischer*in und Fleischereifachverkäufer*in wendet, sowie an die Hersteller*innen von Schlachtmaschinen und Schlachtwerkzeug. Während mensch sich auf der Messe im eigenen Mikrokosmos befindet, werden die Interessen der Besucher*innen und Aussteller*innen geschickt vom Veranstalter miteinander verbunden. Neue Produkte werden angepriesen und verkauft, es gibt Möglichkeiten sich fachlich auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Hinter dieser Fassade wird deutlich, dass die Messe hauptsächlich von Profiteur*innen der Fleischindustrie genutzt wird, um neue Mittel zur schnelleren, billigeren, und damit effektiveren Tierausbeutung zu vermarkten.

Die ganze Messe dreht sich ausschließlich darum, wie Lebewesen am besten umgebracht, zerstückelt und zur Ware in Form von Fleischartikeln verarbeitet werden. Dass dieses Geschäft auf dem Leiden von unzähligen Lebewesen beruht, findet keinerlei Beachtung.

Stattdessen wird der Messe ein Eventcharakter verpasst. Die Besucher*innen können bei unterschiedlichen Wettbewerben zusehen oder mitmachen, so etwa bei einem „Zerlegewettbewerb“ für Gesell*innen. Das tierliche Individuum, das gezüchtet, unter quälerischen Bedingungen gehalten und gemästet, und schließlich nach nur kurzer Lebenszeit getötet wurde, wird lediglich als Rohstoff gesehen und zur Unterhaltung für einen Wettbewerb im Akkord zerstückelt.

Die Fleischindustrie ist eine der mächtigsten Tierausbeutungsindustrien und hat politischen Einfluss nicht nur in der Bundesrepublik, sondern weltweit. Diese Industrie ist gut vernetzt und ihr Ziel ist die Profitmaximierung. Diese wird durch eine möglichst kostengünstigste „Produktion von Fleisch“ erreicht. Dazu trägt neben der Ausbeutung von Tieren auch die der Arbeiter*innen bei. In den großen Tierfabriken in Niedersachsen arbeiten fast ausschließlich sogenannte Werkarbeiter*innen aus Rumänien und Bulgarien für wenige Euro in der Stunde. Sie haben praktisch keine Rechte und oft auch kein Obdach. Ihre Arbeitsplatzvermittlung ist ein lukratives Geschäft, am meisten verdienen jedoch Unternehmen der Fleischindustrie wie Wiesenhof und Rothkötter an ihnen.

Tiere sind keine Ware, sondern Lebewesen!

FÜR DIE ABSCHAFFUNG DER FLEISCHINDUSTRIE UND ALLER ANDEREN TIERAUSBEUTUNGSFORMEN, SOWIE DER AUSBEUTUNG VON ARBEITER*INNEN!

KEINE FH NORD IN HAMBURG ODER ANDERSWO!

Fleischer*innen das Handwerk legen! FH Nord verhindern!