Mai 31 2015

SHAC MADE HISTORY (2.6., Hamburg): Vortragsabend über die Repression gegen die britische Tierrechtsbewegung

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2. Juni 2015 – Hamburg – Centro Sociale (Sternstraße 2) – 19 Uhr

SHAC Made History: Vortrag über die Repression gegen die britische Tierbefreiungsbewegung

Stop Huntingdon Animal Cruelty (SHAC) war eine ‘grassroots’-Kampagne mit einem einzigen Ziel: Huntingdon Life Sciences (HLS) zu schließen – Europas größtes Tierversuchslabor. Die Kampagne breitete sich ausgehend von England über die ganze Welt aus und zwang HLS in die Knie. Letztendlich führten intensive Repression von Staat und Wirtschaft jedoch dazu, dass die SHAC-Kampagne beendet wurde.

Eine ehemalige Gefangene, die 3,5 Jahre wegen des Vorwurf der ‘Verschwörung zur Erpressung’ in Haft saß, wird in diesem Vortrag über ihr Verfahren und den Verlauf der Kampagne berichten. Im Zentrum stehen u.a. die Fragen, was aus der Kampagne gelernt werden konnte, wie es weitergeht und auch, wie es um die Menschen bestellt ist, die auch heute noch Repression auf Grund ihrer mutmaßlichen Beteiligung in der SHAC-Kampagne erfahren.
Die Referentin wird ihre persönlichen Erfahrungen schildern, von den Hausdurchsuchungen, der Kriminalisierung und des ‘Erpressungs’-Verfahrens über die Haftstrafe bis zur medialen Kampagne gegen SHAC.

Der Vortragsabend ist eine Solidaritätsveranstaltung für die Blackmail 3 (www.blackmail3.org) – dem aktuellsten Repressionsfall im Rahmen der SHAC-Kampagne. Die Tour wird organisiert von Tierbefreiung Hamburg. Mehr Infos unter www.tierbefreiung-hamburg.org

Vortrag in Englisch – bei Bedarf mit Übersetzung!

Alle Termine im Überblick:
2.6.: Hamburg, Centro Sociale (Sternstraße 2), 19 Uhr
FB: https://www.facebook.com/events/1604597316491331/

3.6.: Hannover, Feinkost Lampe (Eleonorenstr. 18, im Hinterhof), 19 Uhr
FB: https://www.facebook.com/events/1659792727577365/

4.6.: Braunschweig, Sub – Die Falken (Bohlweg 55)
FB: https://www.facebook.com/events/643095059159427/

5.6.: Berlin, TU Hauptgebäude (Hörsaal H107, Straße des 17. Juni 135), 19 Uhr
FB: https://www.facebook.com/events/777191142394181/


Apr 27 2015

Aufruf zur Beteiligung an den Demonstrationen anlässlich des 1. Mai in Hamburg

Auch in diesem Jahr werden zum Tag der Arbeit mehrere Demonstrationen
und Aktionen in Hamburg stattfinden. Als Tierbefreiungsaktivist_innen
rufen wir dazu auf, sich mit den Forderungen anderer linker Kräfte zu
solidarisieren, an den 1.Mai-Protesten teilzunehmen und eigene Inhalte
einzubringen.

Im Rahmen der morgendlichen Demonstration des DGB wird es wieder einen
klassenkämpferischen und antikapitalistischen Block, organisiert vom
Rise-Up-Bündnis, geben. Treffpunkt ist 10:30 Uhr am Rödingsmarkt. Hier
werden wir uns als Tierbefreier_innen beteiligen.

Mittags geht es dann um 14 Uhr am Millerntorplatz mit der Parade “Recht
auf Stadt – Never Mind the Papers” weiter. Schon im Januar unterstützen
zahlreiche Initiativen, so auch verschiedene Tierrechtsgruppen, den
Aufruf zu einer großen Never Mind the Papers-Demo, die sich unter
anderem für ein uneingeschränktes Bleiberecht für Geflüchtete, wie z.B.
die Lampedusa-Gruppe in Hamburg, einsetzt. Zeigen wir erneut, dass die
Stadt für alle da ist und zeigen wir unsere Solidarität mit Geflüchteten
aus aller Welt.

Am Abend startet dann um 18 Uhr die “Revolutionäre 1. Mai-Demonstration”
am Bahnhof Altona. Im Aufruf dieser Demo wird auch die Unterdrückung und
Ausbeutung von Tieren erwähnt und explizit auf Profiteure wie den
Fleischkonzern VION oder das LPT-Labor in Hamburg-Neugraben hingewiesen.
Auch hier wird es eine Beteiligung verschiedener Tierrechtsgruppen und
-aktivist_innen geben. Das Bündnis, das diese Demo veranstaltet,
organisiert außerdem am 02.Mai ein HipHop-Open Air, bei dem unter
anderem der Tierbefreiungs-Aktivist und HipHop-Künstler Albino auftritt.
Das Konzert ist kostenlos und findet ab 16 Uhr am U-Bahnhof Sternschanze
statt.

LINKS:
Aufruf zum antikapitalistischen Block auf der DGB-Demo:
http://riseup.blogsport.de/
Aufruf zur Recht auf Stadt – Never Mind the Papers-Parade:
http://nevermindthepapers.noblogs.org/
Aufruf zur Revolutionären 1.Mai-Demonstration: http://unten-gegen-oben.de
HipHop-Open-Air am 02.Mai: https://www.facebook.com/events/679581858830305/


Mrz 2 2015

Stoppt den Pelzhandel bei Anson’s!! Demo am 6.3 um 16 Uhr

Das Unternehmen ANSON´S und dessen Schwesterkonzern Peek & Cloppenburg (West) haben sich entschieden, wieder in den Pelzhandel einzusteigen. Besonders gegen P&C wurde von 2002 bis 2006 eine intensive Kampagne der Tierrechtsbewegung geführt, in deren Rahmen über 1500 Aktionen stattfanden. Die Geschäftsführung der beiden eng verbundenen Unternehmen wissen also bestens über die Pelzindustrie und deren Praktiken bescheid und verkaufen dennoch wieder Kaninchenpelze und andere Pelzprodukte!

Wir, Tierbefreiung Hamburg, rufen alle TierrechtlerInnen und PelzgegnerInnen auf, am 6. März um 16 Uhr vor die Anson’s-Filiale in der Mönckebergstraße zu kommen, um mit uns für den Ausstieg aus dem Pelzhandel zu protestieren!

Die Demo findet im Rahmen der Aktionstage der Offensive gegen die Pelzindustrie. Zeitgleich werden Demos in vielen Deutschen Städten sowie in Österreich stattfinden. Am 7.3. findet eine weitere Aktion statt, über die wir bald berichten werden!


Mrz 2 2015

Widerstand gegen die FH Nord in Hamburg! Kundgebung am 15. März von 12 bis 15 Uhr

fleischfachmesse-demo

Vom 15. bis zum 17. März 2015 findet erstmals die FH Nord, die Messe für das Fleischerhandwerk im Norden, im Gebäude H im CCH (Congress Center Hamburg) statt.

Das Bündnis bestehend aus den Hamburger Tierrechtsgruppen Animal Liberation Network, Animal Rights Watch (OG Hamburg), Tierrechtsinitiative Hamburg und Vegane Bewegung, will es nicht kommentarlos hinnehmen, dass sich die Tiermordprofiteur*innen hier in Hamburg treffen. Termin der Kundgebung:

15. März 2015, 12 bis 15 Uhr
Direkt vor der Halle H beim CCH

>Veranstaltung auf Facebook


Hintergrund:

Die FH Nord ist die einzige Messe in Norddeutschland, die sich speziell an den Berufsstand Fleischer*in und Fleischereifachverkäufer*in wendet, sowie an die Hersteller*innen von Schlachtmaschinen und Schlachtwerkzeug. Während mensch sich auf der Messe im eigenen Mikrokosmos befindet, werden die Interessen der Besucher*innen und Aussteller*innen geschickt vom Veranstalter miteinander verbunden. Neue Produkte werden angepriesen und verkauft, es gibt Möglichkeiten sich fachlich auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Hinter dieser Fassade wird deutlich, dass die Messe hauptsächlich von Profiteur*innen der Fleischindustrie genutzt wird, um neue Mittel zur schnelleren, billigeren, und damit effektiveren Tierausbeutung zu vermarkten.

Die ganze Messe dreht sich ausschließlich darum, wie Lebewesen am besten umgebracht, zerstückelt und zur Ware in Form von Fleischartikeln verarbeitet werden. Dass dieses Geschäft auf dem Leiden von unzähligen Lebewesen beruht, findet keinerlei Beachtung.

Stattdessen wird der Messe ein Eventcharakter verpasst. Die Besucher*innen können bei unterschiedlichen Wettbewerben zusehen oder mitmachen, so etwa bei einem „Zerlegewettbewerb“ für Gesell*innen. Das tierliche Individuum, das gezüchtet, unter quälerischen Bedingungen gehalten und gemästet, und schließlich nach nur kurzer Lebenszeit getötet wurde, wird lediglich als Rohstoff gesehen und zur Unterhaltung für einen Wettbewerb im Akkord zerstückelt.

Die Fleischindustrie ist eine der mächtigsten Tierausbeutungsindustrien und hat politischen Einfluss nicht nur in der Bundesrepublik, sondern weltweit. Diese Industrie ist gut vernetzt und ihr Ziel ist die Profitmaximierung. Diese wird durch eine möglichst kostengünstigste „Produktion von Fleisch“ erreicht. Dazu trägt neben der Ausbeutung von Tieren auch die der Arbeiter*innen bei. In den großen Tierfabriken in Niedersachsen arbeiten fast ausschließlich sogenannte Werkarbeiter*innen aus Rumänien und Bulgarien für wenige Euro in der Stunde. Sie haben praktisch keine Rechte und oft auch kein Obdach. Ihre Arbeitsplatzvermittlung ist ein lukratives Geschäft, am meisten verdienen jedoch Unternehmen der Fleischindustrie wie Wiesenhof und Rothkötter an ihnen.

Tiere sind keine Ware, sondern Lebewesen!

FÜR DIE ABSCHAFFUNG DER FLEISCHINDUSTRIE UND ALLER ANDEREN TIERAUSBEUTUNGSFORMEN, SOWIE DER AUSBEUTUNG VON ARBEITER*INNEN!

KEINE FH NORD IN HAMBURG ODER ANDERSWO!

Fleischer*innen das Handwerk legen! FH Nord verhindern!


Feb 13 2015

Neuigkeiten von der Tierbefreiungs-Vokü

Seit mehreren Jahren betreiben wir regelmäßig monatlich die Tierbefreiungs-Vokü im Cafe Knallhart. Wir haben uns nun dafür entschieden, die Vokü nicht mehr monatlich, sondern nur noch unregelmäßig und anlassbezogen stattfinden zu lassen. Das heißt: Wir werden auch weiterhin inhaltliche Veranstaltungen in Kombination mit leckerem veganem Essen organisieren, jedoch nicht mehr in der gleichen Frequenz wie früher.

Informiert über anstehende Termine werdet ihr nach wie vor über unseren monatlichen Newsletter , unsere Homepage oder unsere Facebook-Seite.


Feb 10 2015

Aufruf zu Aktionen gegen die EZB-Eröffnungsfeier am 18. März 2015

Ein Aufruf von http://tierbefreiung2blockupy.blogsport.de/

Die Europäische Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main ist zentraler Akteur der europäischen Krisenpolitik und kann als ein Symbol für das kapitalistische System insgesamt gesehen werden. Dieses System, welches die EZB mit ihrer Politik zu retten versucht, bringt unsichere und schlechte Lebensumstände mit sich und unterwirft sowohl Menschen als auch nichtmenschliche Tiere dem Markt und der Warenform. Zu Nicht-Personen erklärt, werden nichtmenschliche Tiere auf ihren Körper zwecks profitabler Vermarktung reduziert. Die dabei im Hintergrund stehende kapitalistisch energisch betriebene Maxime “Profit über Achtung der Bedürfnisse aller Lebewesen“ betrifft jedoch alle Ausgebeuteten – ganz gleich ob Arbeiter_innen in Sweatshops oder Schweine in Mastanlagen.

Trotz des Aufkommens einer Nach-Krisen-Stimmung hält die massive Sparpolitik an, welche steigende Erwerbslosigkeit, Kürzungen von Sozialmaßnahmen und nicht nur in Griechenland den Zusammenbruch der Gesundheitsversorgung verursacht und Unsicherheit sowie Armut an die Tagesordnung setzt. Angesichts dessen wird klar, dass die einst als zeitlich begrenzt angekündigte Krisenpolitik fest in den Staaten und den EU-Institutionen verankert wurde. Damit gehen eine Einschränkung demokratischer Partizipation und ein gnadenloses europäisches Grenzregime einher. Auch ermöglichen neue Machtinstrumente, wie das TTIP, Konzernen die ohnehin geringen Umwelt- und Tierschutzstandards sowie die Arbeitnehmer_innenrechte zukünftig noch intensiver per Klagen herabzusenken und Gesetzgebungsverfahren mitzubestimmen.

In den letzten Monaten hat die EZB ihren neuen 185 Meter hohen und 1,3 Milliarden Euro schweren Geschäftssitz bereits nach und nach bezogen. Die große Eröffnungsfeier, bei der mehrere europäische Staatschefs und weitere einflussreiche Personen aus Politik und Wirtschaft anwesend sein werden, ist offiziell für den 18. März 2015 angedacht. Wir, Tierbefreiung goes Blockupy, finden zusammen mit anderen Spektren von Blockupy: Es gibt nichts zu feiern! Deshalb rufen wir auf: Beteiligt euch mit tausenden anderen entschlossenen Aktivist_innen aus ganz Europa an der Blockade der Straßen rund um den Eurotower! Seid Teil des Widerstandes gegen das kapitalistische System und zeigt Solidarität! Neben den Massenaktionen am Tag der EZB-Eröffnung wird es weitere Demonstrationen, Blockaden und Aktionen in terminlicher Nähe geben.

Fordert mit uns ein Ende jeglicher kapitalistischer Ausbeutung und eine alternative Wirtschaftsweise, in der nicht der Profit und das Interesse der herrschenden Klasse, sondern die Bedürfnisse aller im Mittelpunkt stehen. Lasst uns gemeinsam für eine solidarische Lebensweise frei von Diskriminierung, Ausbeutung sowie Ausgrenzung und stattdessen Entscheidungsfindungen von unten eintreten. Wir freuen uns auf zahlreiche Beteiligung.

Tierbefreiung goes Blockupy

 

Der nachfolgende Text kann auch als Flyer heruntergeladen werden.


Jan 9 2015

17.1.: Von Hamburg nach Berlin – Grüne Woche demaskieren!

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Das Aktionsbündnis Grüne Woche demaskieren! wird zur Messe „Grüne Woche“ (16.-25.1. in Berlin) mit vielen Aktionen gegen das heutige Landwirtschafts- und Ernährungssystem protestieren. Mit Kundgebungen, Protestaktionen, Vorträgen u.a. soll dem Medienrummel um die weltgrößte Landwirtschaftsmesse eine scharfe Kritik an Tierausbeutung, der Zerstörung natürlicher Lebensgrundlagen und der Ausbeutung der Arbeiter_innen entgegengesetzt werden.

Hamburger Tierrechtsgruppen mobilisieren für den 17.1. zur Beteiligung an den Protesten. An diesem Samstag findet die große Bündnisdemo „Wir haben es satt“ statt, zu der bis zu 20.000 Teilnehmer_innen erwartet
werden. Mit Aktivist_innen aus anderen Städten werden wir einen Tierbefreiungsblock bilden, um unsere Positionen zur Ausbeutung von Menschen und Tieren sowie der Naturzerstörung zu verdeutlichen.

Gemeinsame Anreise:
17.01.2015 – 06:45 Uhr, pünktlich am Reisezentrum Hamburg Hbf Fahrt mit
dem Wochenendticket (11-15 Euro für Hin- und Rückfahrt), gemeinsame
Rückfahrt voraussichtlich um 17 Uhr vom Berlin Hbf.

Aktionen in Berlin:
Von 10 bis 11 Uhr werden wir die Mahnwache von Grüne Woche demaskieren! vor der Messe unterstützen und um kurz vor 12 Uhr treffen wir uns am Potsdamer Platz (beim DB-Hauptgebäude). Die „Wir haben es satt Demo“ startet um 12 Uhr und führt zum Kanzleramt (Nähe Hauptbahnhof).

Für die Befreiung von Mensch und Tier
Animal Liberation Network, Tierbefreiung Hamburg und weitere
Tierrechtsinitiativen aus Hamburg.
Weitere Infos:

Infos, Positionen und Termine von Grüne Woche demaskieren!
http://gruene-woche-demaskieren.de

Homepage der Demo „Wir haben es satt“ mit Route und Programm:
http://wir-haben-es-satt.de/start/home/

Aufruf zum Tierbefreiungsblock:
https://www.facebook.com/events/779964552080443/


Okt 28 2014

Tierausbeutung beenden – eine linke Perspektive

Interview auf dem Veganen Straßenfest in Hamburg vom 13. September 2014

Beim Veganen Straßenfest wurde einer unserer Aktivisten vom Nachrichtenportal Schattenblick interviewt. Hier das Interview in voller Länge, wobei zwei kleine Korrekturen nötig sind:

1. Der Begriff “Mitgeschöpf” gehört nicht zu unserem Vokabular, da wir nicht der Meinung sind, dass Tiere eine ‘Schöpfung’ sind.
2. Dass Tierrechtsaktive sich in der interventionistischen Linken engagieren ist uns neu. Entweder haben wir uns da versprochen oder es wurde beim textlichen Glätten falsch interpretiert.

Link: Zum gesamten Interview

Auszug:
Schattenblick:
Dennis, könntest du einmal erklären, wofür die Tierbefreiung Hamburg kämpft und mit welchen Aktionsformen ihr dies tut?

Dennis: Unsere Gruppe gibt es seit 2006. Wir machen in Hamburg Tierrechtsarbeit im klassischen Graswurzelsinne, das heißt, wir organisieren uns im Rahmen von Kampagnen wie zum Beispiel die Offensive gegen die Pelzindustrie, die jahrelang Kampagnen gegen pelzverkaufende Modehäuser gemacht hat, oder die LPT-Schliessen-Kampagne gegen das Hamburger Tierversuchslabor LPT in Hamburg-Neugraben. Ansonsten nehmen wir als klassische Tierrechtsgruppe an Protestaktionen zu diversen Themen von Zirkus und Zoo über Fleisch und Mastbetriebe bis hin zur Jagd teil. Als Gruppe setzen wir unter anderem auch ganz bewußt auf die Taktiken des zivilen Ungehorsams, indem wir zum Beispiel Jagdstörungen mitorganisieren und mitmachen oder in Blockadeaktionen gegen Schlachthöfe involviert sind.
Neben all diesen Protestformen ist es uns ebenso wichtig, daß wir uns Handlungsspielräume freischaufeln, in denen wir unmittelbarer und direkter in ökonomische Prozesse eingreifen können, um sowohl symbolisch als auch materiell zum Beispiel einen Schlachtbetrieb lahmzulegen und dafür zu sorgen, daß zumindest für ein paar Stunden dort kein Tier mehr geschlachtet wird. Abgesehen davon führen wir im Rahmen unserer Aufklärungsarbeit regelmäßig Infoveranstaltungen durch. Demnächst steht eine Veranstaltung mit einem amerikanischen Aktivisten an, der gerade eine Tour durch Deutschland macht und über die Repression gegen die Tierrechtsbewegung in den USA sprechen wird.
Ein weiterer wichtiger Fixpunkt für uns als linke Gruppe ist, daß wir Kapitalismus als Gesellschafts- und ökonomische Form eng mit dem Thema Tierausbeutung verknüpfen. Deswegen machen wir Proteste, die sich unmittelbar an ökonomische Akteure adressieren, nehmen aber auch an strömungsübergreifenden linken Kampagnen wie Blockupy teil, wo wir seit zwei Jahren regelmäßig hinfahren. Dies haben wir zum Anlaß genommen, unsere Position zu verschriftlichen, um zum einen die Notwendigkeit von antikapitalistischer Politik in der Tierrechtsbewegung aufzuzeigen und zum anderen die Rolle der Ökonomie in der Tierausbeutung deutlicher hervorzuheben.


Okt 5 2014

20.10 Konzert mit IRON aus Malmö + DEATH HOAX + LIRR.

Konzert mit IRON am 20.10 + DEATH HOAX + LIRR. Konzert mit IRON am 20.10 + DEATH HOAX + LIRR.

IRON (Hardcore punk, Malmö/SWE)
Sex positive, queer, vegan straight edge and vehemently anti-capitalist.

+ DEATH HOAX (Dark Hardcore, Flensburg/Kiel)
FB: https://www.facebook.com/deathhoax
Bandcamp: https://deathhoax.bandcamp.com/

+ LIRR. (Emotional Post Hardcore, Kiel)
FB: https://www.facebook.com/godspeedyoulirr

Einlass: 20:00, Beginn 20:30
Gängeviertel, Hamburg (Valentinskamp 39)

Es gibt Vegane Snacks! Eintritt gegen Spende.
Aus Rücksicht auf NichtraucherInnen ist das Konzert rauchfrei.

Weitere Infos:
IRON on Facebook
IRON on Bandcamp
Facebook-Event zum Konzert


Sep 22 2014

28.9. Tierbefreiungsvokü + Vortrag “From activist to terrorist” von Jake Conroy

Wir starten aus der Vokü-Sommerpause mit einem Vortrag des US-Aktivisten Jake Conroy, der für sein Engagement im Rahmen der SHAC-Kampagne inhaftiert war. Jake ist in Europa auf Tour, über über seine Erfahrungen mit der staatlichen Repression gegen die Tierrechtsbewegung zu berichten.

Essen 19:00, Vortrag gegen 19:45

Café Knallhart, Von Melle Park 9, Hamburg/Uni Campus

Achtung: Die Vokü findet dieses mal ausnahmsweise an einem Sonntag statt!

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