Okt 1 2009

Hamburg: Plakat- Kunstblut- und Tierstimmenaktion im Rahmen der ESCADA Aktionstage

Zwischen 24 und 27 September 2009 wurde im Rahmen von globalen Aktionstagen zur intensiven Beteiligung an Protesten gegen Escadas Pelzhandel aufgerufen. Aktivist_Innen aus Hamburg und Umgebung sind dem Aufruf gefolgt und haben ihren Protest auf die Straßen, Fensterscheiben, Wände und in die Köpfe von Menschen getragen. Dabei wurden scheinbar in einigen Stadtteilen Hamburgs Plakate mit der Aufschrift “Escada-Boykott” verklebt. Die entsprechenden Fotos sind weiter unten zu finden. Bei der monatlichen Demonstration vor der Escada Filiale im Neuen Wall spielte die akustische Wahrnehmung dieses Mal eine besondere Rolle. Die Emphatiefähigkeit der Passant_innen wurden durch Schreie von leidenden Tieren, die von einem versteckten CD-Player ausgingen und Teil einer Installation waren, herausgefordert. Wer der Quelle der Stimmen mit dem Blick folgte, erblickte ein mit Stoff bedecktes Plateau, auf dem die abgezogene Haut eines Tieres und gleich darauf die modische Tasche von Escada zu finden war. Aus der Tasche ragten der Schwanz, die Hinterpfoten und die Schnauze eines anderen Felles heraus. Die einzelnen Teile waren mit roter Farbe(als Blut) beschmiert. Ein Eindruck kann durch unten folgendes Video gewonnen werden. An der Mimik und an der Gestik der meisten Passant_innen ließ sich Betroffenheit oder zumindest Verwirrung ablesen, was als erste Reaktion durchweg als positiv zu bewerten ist. Nach einiger Zeit zeigten auch die Mitarbeiter_innen der Escada Filiale erste Reaktionen, die jedoch mit Betroffenheit wenig gemein hatten. Sie fühlten sich durch den Lärm belästigt und meldeten dieses dem Beamten vor Ort, der, nach einer “objektiven” Überprüfung, uns gebeten hatte, die Lautstärke zu reduzieren. Nicht zuletzt aufgrund uns bereits im großen Umfang genommener Rechte im Neuen Wall waren die Versammlungsteilnehmer_innen nicht bereit freiwillig Rechte abzugeben und so konnte die Aktion bis zum Ende der Demo fortdauern, wobei der herbeigeeilte Chef des Beamten vor Ort uns drohte zum nächsten mal die Tierstimmen vom Band per Auflage zu verbieten. Neben der Tierstimmenaktion zeichnete sich die Demo durch eine Kunstblutinstallation, lautes Skandieren und permanentes Verteilen von Flyern aus.

Die Proteste gegen ESCADA werden weitergehen, bis das Unternehmen
pelzfrei ist!

  • Share/Bookmark

Jan 22 2009

Demonstration gegen Repression gegen Tierrechtler_Innen in UK

http://de.indymedia.org/2009/01/240135.shtml

  • Share/Bookmark

Mai 31 2008

Aktionsbericht: Demo gegen "Fleisch" vor der "Bioland Fleischerei Fricke"

Am 31.05. demonstrierten bis zu 25 Tierrechts-/Tierbefreiungsaktivist_innen bei strahlendem Sonnenschein vor der “Bioland Fleischerei Fricke” in der Osterstraße in Eimsbüttel. Lautstark wurde mit Parolen wie “Artgerecht ist nur die Freiheit”, “Tiere wollen leben – Fleisch ist Mord” ein Ende der systematischen Gewalt an Tieren proklamiert, und die Verantwortung von Unternehmen wie “Fricke” für den Mord an unzähligen Individuen deutlich gemacht. An vorbeigehende Passant_innen wurden Flyer, welche die Hintergründe der Produktion von “Fleisch” thematisierten, verteilt. Diese haben hoffentlich den einen/die eine zur kritischen Reflexion bewogen. Auch wurden Redebeiträge gehalten, in denen über die Motivation für diese Demonstration aufgeklärt wurde. Continue reading

  • Share/Bookmark

Mai 4 2008

Aktionsbericht Demonstration beim Springderby

Am Sonntag, den 4. Mai demonstrierten 11 AktivistInnen gegen die Ausbeutung von Pferden beim Hamburger Springderby. Mit lauten Sprechchören wurden die BesucherInnen und VeranstalterterInnen des Springturniers in ihrer Ruhe gestört und auf die mit der Praxis des “Reitens” und insbesondere des “Spingreitens” immer verbundene Machtausübung gegen Tiere aufmerksam gemacht. Durch Flyer, die viele BesucherInnen, wohl in der Annahme, es handele sich um Informationen der Turnier-VeranstalterInnen, dankend annahmen, wurde über die “Realität des Reitsports” aufgeklärt. Die Reaktionen auf die Demonstration reichten von Ignoranz und Unverständnis bis hin zu Provokationen und Beleidigungen, einige wenige Menschen äußerten jedoch auch Interesse und Zustimmung.

  • Share/Bookmark